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redok
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31.03.2006 |
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Seit Jahren wird in den Medien über die "Germanische Neue Medizin"
(GNM) und die "Heilmethoden" von Ryke Geerd Hamer berichtet. Was auf
den ersten Blick "nur" wie ein Quacksalber und seine gläubige
Anhängerschar wirkt, zeigt sich bei genauerem Hinsehen jedoch als
rabiate und menschenfeindliche Bewegung, die treffend als
antisemitische Medizinsekte charakterisiert werden muss.
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uw
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09.01.2006 |
Die nächste braune Generation tritt an
Rechtsextremismus und Neonazismus treten heute in moderner
Verpackung auf. Zunehmend prägen junge Akteure das Erscheinungsbild der Szene.
Dortmund und die umliegende Region entwickeln sich zu einem Zentrum
rechtsextremer Aktivitäten und zu einem Knotenpunkt der Vernetzung.
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Michael Fragner / Alfred Singer
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11.05.2005 |
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Eine umstrittene Glaubensgemeinschaft schart sich um eine "Prophetin", die auch als "Botschafterin Gottes" verehrt wird. Vor allem im Raum Würzburg kann das "Universelle Leben" Tausende Anhänger verzeichnen. Dort betreibt die Sekte sogar eine eigene Grund- und Hauptschule. Grundlegende Informationen bietet diese Darstellung von zwei Fachleuten aus dem kirchlichen Bereich.
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Ralph Kummer
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15.03.2005 |
Der Ausdruck "Konservative Revolution" umschreibt eine antidemokratische intellektuelle Strömung der Weimarer Republik, die die existierenden Verhältnisse von Grund auf verändern wollte. Er widerspricht dem gängigen Sprachgebrauch, nach dem Positionen als konservativ charakterisiert werden, die auf demokratischer Basis Werte hervorheben, die zu bewahren seien. Die Gruppe rechter Intellektueller der 1920er Jahre ging im Unterschied zu solch einem Wertkonservatismus davon aus, dass im Weimarer Staat die bewahrenswerten Zustände verendet waren. Sie delegitimierten - aus einem elitären Selbstverständnis heraus - die Demokratie als unwürdige "Herrschaft der Massen". An ihrer Statt sei es von Bedeutung, "Dinge zu schaffen, die zu erhalten sich lohnt" (Moeller van den Bruck). Bevor man das Ursprüngliche schützen könne, müsse das Unwerte überwunden werden. Dazu sei eine revolutionäre Erneuerung von Nöten.
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| Begriffe und Konzepte |
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Neue Rechte
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Ralph Kummer
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13.12.2004 |
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Der Begriff "Neue Rechte" ist ursprünglich eine Selbstbezeichnung
rechtsextremer Intellektueller, die eine ideologische und strategische
Modernisierung des rechten Lagers anstrebten und sich zugleich von der stark an
der NS-Zeit orientierten "Alten Rechten" absetzen wollten. Er wird in der
wissenschaftlichen Literatur oft für (vermeintlich) neuartige, intellektuelle
Strömungen des Rechtsextremismus seit Mitte/Ende der 1960er Jahre verwandt.
Insgesamt erfüllt die Neue Rechte für den Rechtsextremismus eine Doppelfunktion,
indem sie nach innen als Avantgarde und Ideenschmiede, nach außen als
"Scharnier" bzw. "Brücke" in die gesellschaftliche Mitte dient (vgl. Pfeiffer
2004, S.55 f.,68).
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