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Anton Maegerle
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03.02.2010 |
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Der österreichische Journalist und Holocaustüberlebende Karl Pfeifer ist auf internationaler Ebene ein kompromissloser Kämpfer und Streiter gegen rechten und linken Antisemitismus. Rechtsextremismus und dumpfer Nationalismus sind ihm, der einen großen Teil seiner Familie in Auschwitz verloren hat, seit seiner Kindheit zuwider. Eine jüngst erschienene DVD mit dem Titel "Zwischen allen Stühlen - Lebenswege des Journalisten Karl Pfeifer" zeigt zentrale Orte seines Lebensweges. Orte, an denen er antisemitischen An- und Übergriffen ausgesetzt war und Orte, die ihn für sein politisches Leben geprägt haben. Zu Wort kommen auf der 87 Minuten dauernden Dokumentation auch ehemalige Weggefährten und Mitstreiter Pfeifers.
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Ralph Kummer
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29.10.2008 |
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Rechtsextremismus erscheint in Deutschland seit den 1990er Jahren immer deutlicher als netzwerkartiges Organisationsgebilde, seine parteiförmige Ausbildung verliert dabei - abgesehen von einigen Wahlerfolgen der NPD - an Relevanz. Es entwickelten sich neue Hauptträger, Strukturen, Handlungsstrategien, Interaktionsmuster mit dem gesellschaftlichen Umfeld und Aktionsformen. Jugendkulturelle Elemente und rechtsextreme Erlebniswelten gewannen an Bedeutung. Kurz: Es fand eine Verjüngung, Professionalisierung und Dynamisierung des Rechtsextremismus statt.
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Ralph Kummer
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22.12.2007 |
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Mahmut Kural untersucht in seiner Abhandlung die Mutmaßung, dass rechte Rockmusik Einstiegsdroge in die rechtsextreme Szene ist. Nach einem
knappen Blick auf die Entwicklung des Rechtsrocks und die Begriffsbildung gelangt
der Autor zu den Botschaften des Rechtsrock, indem er sich zahlreiche Liedtexte
vornimmt und auf ihre Wirkung hin untersucht.
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Ralph Kummer
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23.09.2007 |
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Deutschland ist ein Einwanderungsland. Einer solchen Erkenntnis müssen sich auch manche politischen Parteien beugen, die diese Tatsache lange Zeit erfolgreich verdrängten. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist aber nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa von Migration geprägt. Das "Fremde" kommt zu dem "Eigenen"; eine in-group sieht sich einer out-group gegenüber – und umgekehrt. Dies führt nicht selten zu Vorurteilen, Ablehnung und: Rassismus. Es ist für viele Menschen nicht gerade einfach, mit einer neuen Kultur und möglichen eigenen Ängsten umzugehen. Doch wann ist die Grenze zum Rassismus erreicht? Nicht nur dieser Frage geht der von Ulrich Bielefeld herausgegebene Sammelband nach.
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Daniel Hörsch
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28.08.2007 |
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Die Junge Freiheit, das "journalistische Flaggschiff einer 'konstitutionellen Rechten' in Deutschland", das "um ein demokratisches Outfit bemüht" ist, wie es Helmut Kellershohn vor einigen Jahren zutreffend umschrieben hat, in den Blick eines Herausgeberbandes zu nehmen, gleicht einer Quadratur des Kreises. Allzumal vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2005, wonach einer weiteren Aufnahme der Jungen Freiheit in die Verfassungsschutzberichte der Länder und des Bundes zwischenzeitlich juristisch hohe Hürden auferlegt sind. Umso erfreulicher ist es, dass nun mit dem von Stephan Braun und der SPD-Landesvorsitzenden Ute Vogt herausgegebenen Sammelband eine lesenswerte und kritische Bestandsaufnahme zur Jungen Freiheit, deren Entstehung, Hintergründen, den Seilschaften und Netzwerken der Autorenschaft sowie der Strategie der Wochenzeitung im Kontext der Neuen Rechten vorliegt. Damit wurde nach der parlamentarischen Anhörung zur Jungen Freiheit im baden-württembergischen Landtag ein weiterer wichtiger Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit einem der wichtigsten Sprachrohre der Neuen Rechten geleistet.
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