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NPD
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redok   
05.03.2008
Schwerin. Der bei den niedersächsischen Landtagswahlen gescheiterte NPD-Spitzenkandidat Andreas Molau hat einen neuen Job als Pressesprecher der NPD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern. Der 40-jährige Molau ist damit das dritte NPD-Bundesvorstandsmitglied, das über eine feste Anstellung aus Mitteln der Fraktion bezahlt wird.

Für Molau muss nach Informationen von externer LinkEndstation Rechts der ehemalige JN-Bundesvorsitzende Stefan Rochow seinen Platz räumen. Molau war im August 2007 innerhalb der eigenen Reihen ins Gerede gekommen, als er ein Landgut in Rauen (Brandenburg) erwarb, um dort angeblich ein "Waldorf-Landschulheim" zu errichten.

Kritiker hatten bemängelt, mit seinem Engagement in Brandenburg würde er seine Aufgaben als Landtags-Spitzenkandidat vernachlässigen. Molau hatte erklärt, das Landgut-Projekt solle nur ein "zweites Standbein" sein und versicherte: "Ich habe immer Berufspolitiker abgelehnt, die allein auf Ihre Mandate angewiesen sind." Gleichzeitig hatte er beteuert: "Wir kämpfen hier in Niedersachsen um den Einzug in den Landtag. Hier wird für die nächsten Jahre mein Schwerpunkt liegen." Nun scheint diese Festlegung für Molau nicht mehr zu gelten.