| Neonazis | |||
| HDJ-Treffen mit "Lebensrune" |
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| redok | |
| 02.04.2008 | |
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Ansbach. In mehreren Regionen Deutschlands hat die rechtsextreme "Heimattreue Deutsche Jugend" (HDJ) am Osterwochenende Treffen und Zeltlager veranstaltet, bei denen Kinder und Jugendliche im Nazi-Sinne gedrillt werden. In Süddeutschland hatten sich etwa 30 HDJ-Angehörige im Landkreis Ansbach versammelt, wie erst jetzt bekannt wurde.
Am Ostersamstag hatte ein größerer Einsatz der örtlichen Polizei einem HDJ-Treffen gegolten, das auf einem Grundstück in Lehrberg-Buhlsbach (Landkreis Ansbach, Bayern) stattfand. 30 jüngere Personen wurden dabei überprüft und deren Personalien festgestellt. Ein Polizeisprecher erklärte, der Staatsanwaltschaft werde nach Auswertung der Angaben ein Bericht zugeleitet. Auf dem Grundstück sei unter anderem eine sogenannte Lebensrune errichtet worden, die in der Nazi-Szene wegen ihrer Verwendung bei Institutionen und Organisationen des Dritten Reichs beliebt ist und dessen Fortleben symbolisiert.
Buhlsbach war bereits im Jahr 2004 Zielpunkt einer von der HDJ organisierten "Osterradtour der Einheit Franken" gewesen. Darüber hinaus hatten in den vergangenen Jahren An den Osterfeiertagen hatten weitere HDJ-Treffen in einem gemeindeeigenen Schullandheim im mecklenburg-vorpommerschen Golchen-Tückhude (Landkreis Demmin) und in einem von der "Arbeiterwohlfahrt" (AWO) betriebenen Schullandheim im sächsischen Limbach (Vogtlandkreis) stattgefunden. Dort hatten um die 30 bzw. 50 Personen teilgenommen, vor allem Kinder und Jugendliche.
Die HDJ gilt bei Experten als Nachfolge-Organisation der verbotenen "Wiking-Jugend" und als die |