| Europa / Rassismus | |||
| Brigitte Bardot erneut verurteilt |
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| mk | |
| 08.06.2008 | |
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In Frankreich wurde die Schauspielerin Brigitte Bardot wegen Volksverhetzung zu einer Geldbuße von 15.000 Euro verurteilt.
Die radikale Tierschützerin hatte 2006 in einem Brief an den damaligen Innenminister und heutigen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy geschrieben, sie sei es leid, "von einer Bevölkerung an der Nase herumgeführt zu werden, die uns zerstört, die unser Land zerstört, indem sie uns ihre Handlungsweisen auferlegt". Der Brief, mit dem sie sich für die Betäubung von Schafen beim islamischen Opferfest einsetzte, war in der Zeitschrift der Brigitte-Bardot-Stiftung abgedruckt worden. Bardot ist damit nun zum fünften Mal wegen Anstiftung zu Rassenhass und Diskriminierung verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte für die Wiederholungstäterin eine Haftstrafe auf Bewährung verlangt. Immer wieder hatte "BB" mit verbalen Attacken gegen Homosexuelle, Obdachlose, Arbeitslose, Einwanderer und andere Gruppen sowie mit Sympathiebekundungen für Jean-Marie Le Pen, den Führer des rechtsextremen Front National (FN), für Aufsehen und Empörung gesorgt. Dass Bardots Tierschutzpropaganda den Respekt vor und das Mitgefühl für Menschen hintan stellt, stört "People for the Ethical Treatment of Animals" (PETA) wenig: Die nicht minder umstrittene Tierrechts-Organisation hat kürzlich bekannt gegeben, dass Bardot für die Wahl zu "PETAs Sexiest Vegetarian 2008" nominiert wurde. "Gesund leben, Mitgefühl zeigen und ganz nebenbei noch gut aussehen gehört für die Kandidaten zum heißesten vegetarischen Prominenten zum Alltag", heißt es auf der Webseite von PETA-Deutschland. Und Harald Ullman vom PETA-Deutschland e.V. meint: "Fleischessen ist out. Respekt für Tiere ist in. Das haben schon viele Prominente erkannt". |