| Europa / Rassismus | |||
| Rassisten-Treffen in Moskau - "Die Zukunft der Weißen Welt" |
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| mk | |
| 20.07.2006 | |
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Moskau. Eine prominent besetzte Konferenz
von Rechtsextremisten hat in Moskau stattgefunden. Wie einer Pressemitteilung der
russischen Zeitschrift "Атеней" (Athenäum) zu entnehmen ist, waren
führende Rassisten aus ganz Europa und den USA anwesend.
Athenäum sowie das "Zentrum der europäischen Synergien" fungierten am 9. und 10. Juni als Ausrichter der Rassisten-Konferenz, um über "die Zukunft der Weißen Welt" zu "tagen". Anwesend waren die französischen Rechtsextremisten Guillaume Faye und Pierre Vial, Pierre Krebs vom deutschen Thule-Seminar und Nationalbolschewist Constantin von Hoffmeister, der österreichische Rechtsextremist Gerhoch Reisegger, Anatolij Iwanow, Wladimir Awdejew sowie Pawel Tulajew aus Russland, der das Treffen leitete. Ebenfalls vertreten waren die Spanier José-María Alvarez und Enrique Ravello, der bretonische Nationalist Yann-Ber Tillenon, Galina Losko aus der Ukraine, Elephtherios Ballas aus Griechenland und wie auch bei vergleichbaren Moskauer Treffen in den letzten Jahren der Ex-KKK-Führer David Duke (KKK: Ku Klux Klan). Rechtsextremisten wie Robert Steuckers aus Belgien oder Anton Ratschew aus Bulgarien schickten Grußworte oder ließen Thesenpapiere verlesen. David Dukes Vortragsthema "Unser Kampf für die Rassenzukunft" war für die inhaltliche Ausrichtung des Treffens durchaus repräsentativ. Umfangreiche Bildberichte von Athenäum und anderen russischen Webseiten zeigen weitere Teilnehmer wie die russische KKK-Sympathisantin Inga von Kremer, Michael Wittmann von der Moskauer Thule-Sektion "Thule Sarmatia" oder Alexander Rudakow beim Signieren seines Buches über "Geheim-Programme des Dritten Reiches". Zum Abschluss der Tagung wurde eine Deklaration verkündet, in der - mit "Rücksicht auf die Todesgefahr, die heute allen Völkern europäischer Herkunft ausnahmslos droht" - neben weiterer informeller Arbeit auch die Bildung einer "Organisation der völkischen Nationen" in Aussicht gestellt wird, die als eine Art Parallel-Organisation "weißer Völker" zur UN gedacht ist. Bereits für den Herbst 2006 ist ein Seminar auf der ukrainischen Halbinsel Krim angekündigt. |