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Neonazis / AhmadineDschihad
Neonazis müssen ohne Islamisten marschieren PDF Drucken E-Mail
redok   
28.07.2006
Dortmund. Ohne Unterstützung durch Islamisten müssen Neonazis Anfang September in Dortmund auflaufen. Der Muslim-Markt hat sich von dem Aufruf distanziert.

In der letzten Woche hatte Dennis Giemsch von der "Kameradschaft Dortmund" versucht, Unterstützung von Islamisten für die Neonazi-Demo in Dortmund am 02.09. zu gewinnen. Die islamistische Internet-Plattform Muslim-Markt hatte diesen Wunsch an zahlreiche "Geschwister im Islam" weitergeleitet.

Erst vier Tage später merkten die Islamisten aus Delmenhorst, mit wem sie es da zu tun hatten: "erst durch den Hinweis eines aufmerksamen Lesers" hätten sie gemerkt, dass es sich bei dem Absender "Freier Widerstand" um eine Neonazi-Organisation handele, die auch Demonstrationen gegen geplante Moscheebauten durchführe und für Deportation von Ausländern eintrete.

Die Unaufmerksamkeit der Islamisten entschuldigt der Muslim-Markt mit der "Flut von Demo-Ankündigungen", die in diesen Tagen eintreffe und "zumeist ungeprüft" weitergegeben werde. Ansonsten sind die Islamisten aus Delmenhorst (bei Bremen) nicht allzu zimperlich bei der Auswahl von Demo-Partnern: bei einer vom Muslim-Markt beworbenen sogenannten "Friedensdemo" unter Beteiligung von deutschen Altlinken wurden externer Linkvor wenigen Tagen in Bremen jüdische Passanten von Hisbollah-Anhängern beschimpft und bespuckt, Gegendemonstranten verfolgt und mit Flaschen beworfen.