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103 Artikel gefunden

24.01.2010
Neue Millionen-Versprechung
Köln. Wieder einmal hat der schwedische Millionär Patrik Brinkmann vorgeblich die Spendierhosen angezogen. Für den Landtagswahlkampf der rechtsextremen Partei "Pro NRW" will er fünf Millionen Euro springen lassen. Zunächst soll eine Immobilie erworben werden: ins Auge gefasst hat die Pro-Partei dafür den Turm einer früheren Kirche in Köln-Mülheim für eine knappe Million Euro. Die Kirchengemeinde hat jedoch schon entschieden abgelehnt, ihr Gebäude an Rechtsextreme zu verkaufen.
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17.01.2010
Schweden-Millionär wechselt zur rheinischen Rechtsaußen-Gruppe
Köln. Der als "Millionär" geltende Rechtsextremist Patrik Brinkmann aus Schweden soll erneut die Partei gewechselt haben. Von der lahmenden DVU sei er vor kurzem zur rheinischen Rechtsaußen-Gruppierung "Pro Köln" gewechselt, berichtet ein der Gruppe nahe stehendes Internetportal.
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06.11.2009
Zugesperrtes Schützenhaus
Pößneck. Das vom verstorbenen NPD-Funktionär Jürgen Rieger erworbene "Schützenhaus" im thüringischen Pößneck ist heute vom Ordnungsamt der Stadt versiegelt worden. Im Rahmen einer Eigentumssicherung für die Rieger-Erben wurde das Haus demnach für eine weitere Nutzung gesperrt, berichtet der MDR. Das Schützenhaus war in den letzten Jahren immer wieder für rechtsextreme Veranstaltungen und Konzerte genutzt worden, so etwa trotz eines Verbots im April 2005 von 1.500 Neonazis bei einem Konzert mit dem "Landser"-Frontmann Michael Regener ("Lunikoff"). Die thüringische NPD musste dafür später 7.000 Euro Geldstrafe bezahlen. Erst vor zwei Wochen habe es einen Vortrag des NPD-Kreisverbands Jena mit zwei ehemaligen SS-Männern gegeben, meldet ddp.
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05.11.2009
Stilles Ende einer "Wahlkampfzentrale"
Straubing. Noch im Juni hatte die bayerische NPD mit großem Wirbel einen "Bayerntag" in einer früheren Tierklinik in Straubing veranstaltet, wo sie seit einem Jahr als Drohkulisse für einen Immobilienpoker diente. Jetzt wurde bekannt, dass die Partei dieses Domizil für ihr "Bürgerbüro" und ihre "NPD-Wahlkampfzentrale" schon im Juli verlassen hat.
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05.11.2009
Nichts zu erben für NPD und rechte Szene
Hamburg. Die Befürchtungen von NPD und Neonazis haben sich bewahrheitet: beim Nachlass des verstorbenen stellvertretenden NPD-Vorsitzenden Jürgen Rieger gehen die Rechtsextremen leer aus. Laut Informationen von NDR Info ist ein Rieger-Testament aufgetaucht, in dem allein die Familie begünstigt wird.
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26.08.2009
"Braunes Haus" geräumt
Jena. Das "Braune Haus" in Jena-Altlobeda ist am heutigen Mittwoch von der Stadtverwaltung geräumt worden. Im Einsatz waren 50 Polizisten. Damit verliert die NPD in Thüringen eine wichtige Immobilie. Der ehemalige Gasthof wurde seit sieben Jahren von der NPD und Neonazi-Kameradschaften als Parteilokal, Wohnquartier und Veranstaltungsort genutzt.
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14.05.2009
Schweden-Stiftung will nach Berlin
Potsdam. Die rechte Stiftung "Kontinent Europa" will ihren Sitz nach Berlin verlegen und sucht dafür angeblich eine Immobilie. Vor zwei Jahren hatte der Stiftungs-Chef Patrik Brinkmann bereits eine Villa in Berlin-Zehlendorf gekauft.
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17.11.2008
Medienwirksame Gerüchte
Auch in Bayern dreht sich das rechtsextreme Immobilien-Karussell: Am 28. Oktober nahm der Gemeinderat im oberfränkischen Warmensteinach sein Vorkaufsrecht wahr und bot dem Besitzer der "Pension Puchtler" den Verkehrswert von 380.000 Euro als Kaufpreis an. Damit reagierte die Stadt auf die Aussagen des an einem Münchner Gymnasium unterrichtenden Peter Stiedl, er wolle den Gasthof für 1,84 Millionen Euro an den Hamburger Rechtsanwalt Jürgen Rieger verkaufen. Der sprach erst von einem "Rudolf-Heß-Zentrum", dann gar von einer nationalen Siedlung mit fünf Grundstücken.
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21.08.2008
Rechtsaußen nimmt Residenz in der Tierklinik
Straubing. Eine neue Immobilie hat die NPD im niederbayerischen Straubing in einer früheren Tierklinik bezogen. Der Gebäudekomplex ist der NPD öffentlichkeitswirksam für 2,3 Millionen Euro zum Kauf angeboten worden. Stadt und örtliche Medien gehen von dem Versuch aus, Stadt und Anwohner unter Druck zu setzen und den Verkaufspreis in die Höhe zu treiben.
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11.08.2008
Rieger wieder als Hotelkäufer im Gespräch
Warmensteinach. Erneut soll NPD-Vizechef Jürgen Rieger laut Medienberichten als Käufer eines Hotels in Aktion treten. Diesmal ist ein Landgasthof im oberfränkischen Warmensteinach (Landkreis Bayreuth) im Gespräch, der für den Hamburger Neonazi vor allem den Vorteil der Nähe zu Wunsiedel bieten würde. Am kommenden Wochenende soll in der Region eine "Privatveranstaltung" zu Ehren des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß stattfinden.
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23.07.2008
Rieger wieder Herr im Hause
Gera. Der Hamburger Neonazi Jürgen Rieger kann nach einer Entscheidung des Landgerichts Gera wieder über seine beiden umstrittenen Immobilien verfügen. Die so genannte Nachtragsliquidation der Rieger-Firma "Wilhelm-Tietjen-Stiftung" ist damit aufgehoben, der "Heisenhof" und das "Schützenhaus" können von Rieger genutzt werden. Der Landkreis Verden will jedoch, dass die Gebäude des "Heisenhof" abgerissen werden.
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13.07.2008
Schwedischer NPD-"Freund" in Berlin: Reicher Onkel aus dem Norden
Berlin. In Berlin-Zehlendorf hat der schwedische Unternehmer Patrik Brinkmann eine Villa für über 3 Millionen Euro erworben, die möglicherweise als Schaltstelle für Rechtsextremisten aus einer Reihe europäischer Länder genutzt wird, berichtet der Spiegel. Brinkmann ist Chef der "Kontinent Europa-Stiftung" (KES), die seit Jahren die Vernetzung von Neonazis aus West- und Osteuropa voranbringen will. Bei der NPD wird er konspirativ als "unser Freund" bezeichnet.
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18.06.2008
Kein "Sachsentag" in Dresden
Dresden. Die als "Sachsentag" für den kommenden Samstag angekündigte Freiluftveranstaltung der NPD-Jugend kann nicht am vorgesehenen Ort in Dresden stattfinden. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Bautzen bestätigte heute eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts (VG) Dresden, mit der ein Verbot der Stadt Dresden für Veranstaltungen auf dem Gelände als rechtmäßig befunden wurde.
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17.06.2008
NPD-Landeschef als Hausfriedensbrecher
Fürstenwalde. Wegen Hausfriedensbruchs hat das Amtsgericht Fürstenwalde am gestrigen Montag den brandenburgischen NPD-Landesvorsitzenden und Bundes-Pressesprecher der Partei Klaus Beier zu einer Geldstrafe von 1.500 Euro verurteilt. Beier hatte sich geweigert, die Gemeindevertretersitzung in Rauen zu verlassen, als deren nichtöffentlicher Teil beginnen sollte.
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06.06.2008
Bodenloser "Sachsentag"
Dresden. Für den von der sächsischen NPD-Jugend geplanten "Sachsentag" am 21. Juni haben die Rechtsextremen noch keinen Veranstaltungsort gesichert. Am Dresdner Verwaltungsgericht blitzten sie mit einer Klage ab.
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21.05.2008
NPD zieht ins Finstere
Biesenthal. Ein ehemaliges Flüchtlingsheim hat die Brandenburger NPD gemietet und will dort ein Schulungszentrum einrichten, berichtet der Tagesspiegel in seiner Donnerstagsausgabe. Das Anwesen in Biesenthal (Landkreis Barnim) soll möglicherweise schon im Mai für Veranstaltungen genutzt werden.
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05.03.2008
Rieger ungeeignet als Liquidator
Jena. Erneut musste der Hamburger NPD-Landeschef Jürgen Rieger eine juristische Schlappe hinnehmen. Das Thüringer Oberlandesgericht (OLG) in Jena wies eine Beschwerde Riegers gegen die Einsetzung eines Nachtragsliquidators durch das Amtsgericht Jena zurück. Rieger wollte selbst als Liquidator eingesetzt werden, doch das OLG äußerte Zweifel an seiner Eignung.
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21.02.2008
Schulung auf Landgut untersagt
Berlin. Die NPD darf im umstrittenen Gut Johannesberg in Rauen (Brandenburg) am kommenden Wochenende keine Schulung abhalten. Das Landgericht Frankfurt (Oder) untersagte dem NPD-Landesverband die Veranstaltung, meldet der Tagesspiegel in seiner Ausgabe vom morgigen Freitag.
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09.02.2008
Rechtsaußen-Verleger bleibt vorerst im Haus
Inning am Ammersee. Der rechtsextreme Verleger Gert Sudholt hat sich mit seinem Vermieter auf einen Aufhebungsvertrag des Mietverhältnisses geeinigt. Sein Vermieter Paul Schneider, Besitzer der "Alten Brauerei", verzichtet mangels Erfolgsaussichten auf eine Räumungsklage.
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19.01.2008
Spiegel: "Chaotische Zustände in der NPD"
Hamburg. Über einen erbitterten Führungsstreit innerhalb der NPD berichtet der Spiegel in einer Vorabmeldung. Dem Magazin liegen demnach mehrere tausend interne Dokumente vor, aus denen eine desolate Finanzlage und chaotische Zustände in der Partei hervorgingen. Umstritten sei vor allem das Verhältnis zu den radikalen Neonazis der "Freien Kräfte".
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18.01.2008
Keine "Rheinland-Zentrale" in Krefeld
Krefeld. Die für den 25. Januar geplante Zwangsversteigerung eines Büros in Krefeld, an dem die NPD Interesse gezeigt hatte, fällt aus. Damit sind die Absichten der NPD erledigt, in dem Büro eine "Rheinland-Zentrale" der Partei einzurichten.
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16.01.2008
Aus für Landgut-Pläne
Berlin. Der NPD-Funktionär Andreas Molau kann seine Pläne für ein Zentrum im brandenburgischen Rauen begraben. Wie der Tagesspiegel in seiner morgigen Ausgabe berichtet, wurden gestern die neuen Eigentümer des Anwesens im Grundbuch beim Amtsgericht Fürstenwalde eingetragen.
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13.01.2008
Rechtsaußen-Verleger soll vor die Tür
Inning am Ammersee. Der rechtsextreme Verleger Gert Sudholt muss sich wohl bald neue Geschäftsräume suchen, denn er soll seine angemieteten Verlagsräume im Inninger Ortsteil Stegen verlieren. Nachdem zunehmend Beschwerden über den Rechtsaußen-Mieter in der ehemaligen Brauerei kamen und Künstler Auftritte absagten, will der Eigentümer nun den Rechts-Verleger per fristloser Kündigung vor die Tür setzen. Mit Sudholt muss dann auch ein Helfer weichen, der früher Regierungspräsident von Oberfranken war.
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13.01.2008
Draußen vor dem Kino
Hameln. Einen "Neujahrsempfang" wollte der Hamburger Neonazi Jürgen Rieger in seinem früheren Kino-Center in Hameln veranstalten, doch statt der baupolizeilich verbotenen Versammlung reichte es nur für eine magere Stand-Kundgebung vor dem Gebäude. Hunderte von Demonstranten protestierten gegen die Neonazis; ein geplantes Rechtsrock-Konzert fiel in Hameln aus und wurde nach Hamburg verlegt.
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11.01.2008
Versammlung im Rieger-Kino verboten
Hameln. Im ehemaligen Hamelner City-Kino-Center will die NPD am kommenden Samstag eine Versammlung abhalten, doch die Stadtverwaltung hat das Treffen untersagt. Bereits seit 2005 dürfen in dem Bau, der dem Hamburger Neonazi Jürgen Rieger gehört, wegen baulicher Mängel keine Veranstaltungen stattfinden. Die Polizei bereitet sich auf einen Einsatz vor, der DGB hat zu einer Protestkundgebung aufgerufen.
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06.01.2008
Vorstellung im Rieger-Kino ausgefallen: NPD scheitert im "Luxusdomizil"
Hameln. In die "heiße Wahlkampfphase" wollte die niedersächsische NPD heute mit einer Veranstaltung gehen, zu der mehr als 100 Anhänger erwartet wurden. Etwa 20 NPD-Mannen fanden sich im ehemaligen Kino in Hameln ein, das dem Hamburger Neonazi und NPD-Vorstandsmitglied Jürgen Rieger gehört - doch die Polizei schickte die Truppe wieder heim. Wegen baulicher Mängel hatte die Stadt Hameln die Nutzung des Kinos verboten.
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07.12.2007
"Schulungszentrum" beim Generalsekretär um die Ecke
Dahn. Ein neues Schulungszentrum will sich die NPD in Rheinland-Pfalz gesichert haben. "Reine Propaganda", sagt Innenminister Bruch. In Dahn will man auf keinen Fall ein NPD-Zentrum zulassen, doch ob die Stadt dafür noch einmal wie schon vor zwei Jahren viel Geld ausgeben wird, ist nicht klar. Eine Rolle im Dahner Immobilien-Markt spielen offenbar persönliche Interessen eines hohen NPD-Funktionärs.
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28.11.2007
Meller Bahnhof: Riegers Immobilien-Zug endet hier
Melle. Der Bahnhof von Melle (Niedersachsen) kommt nicht in den Besitz des Neonazis Jürgen Rieger. Der Hamburger NPD-Landesvorsitzende gab gestern seinen Verzicht auf den Ankauf des Gebäudes bekannt. Schuld am Rückzieher des rechtsextremen Rechtsanwalts seien die von der Stadt Melle beschlossene Änderung des Bebauungsplanes und die Veränderungssperre. Am 1. Dezember hätte Rieger den Kaufbetrag zahlen müssen - nun bleibt ihm erspart, seine Kaufkraft zu beweisen. Auch im Dörverdener Heisenhof musste Rieger einen Rückschlag hinnehmen.
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19.11.2007
Krottelbach bleibt ohne NPD-Geschäftsstelle
Kusel. Die Proteste der Einwohner von Krottelbach hatten Erfolg: Die NPD wird in dem Dorf im Landkreis Kusel (Rheinland-Pfalz) keine Geschäftsstelle einrichten. Der Besitzer des Hauses hat den Rückzug angetreten und will keinen von der NPD gewünschten Mietvertrag abschließen. Am vergangenen Freitag hatten über 800 Menschen gegen ein NPD-Zentrum demonstriert.
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15.11.2007
Wahlkampfzentrale in Krottelbach?
Kusel. Eine Geschäftsstelle für den Kommunalwahlkampf 2009 will die NPD in Krottelbach (Landkreis Kusel, Rheinland-Pfalz) einrichten. Am Freitag wollen die Rechtsextremen erstmalig in dem 750-Einwohner-Dorf tagen.
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07.11.2007
Versteigerung verschoben
Krefeld. Die Versteigerung einer Immobilie in Krefeld, in der die NPD eine Rheinland-Zentrale einrichten will, ist verschoben worden. Ein neuer Termin wird für Januar erwartet.
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06.11.2007
Zwangsräumung des Meller Bahnhofs
Melle. Mit einer Zwangsräumung ist heute das angeblich vom Hamburger Neonazi Jürgen Rieger gekaufte Bahnhofsgebäude in Melle (Niedersachsen) seinem bisherigen Eigentümer entzogen worden. Das Gebäude steht unter Zwangsverwaltung, auf ihm liegen hohe Schulden.
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03.11.2007
Rechter Zugriff bei Zwangsversteigerung?
Krefeld. Eine nordrheinische Parteizentrale wollen drei NPD-Kreisverbände in Krefeld aufbauen. In der nächsten Woche soll angeblich bei einer Zwangsversteigerung ein Haus gekauft werden.
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03.11.2007
Spieß umgedreht: Ab sofort wird zurückverkauft
Köthen/Bernburg (Saale). Seit Jahren ist die NPD als Rettungsanker für Eigentümer von Schrott-Immobilien im Einsatz, die mit dem Einzug der rechtsextremen Partei in Tennishallen, Supermarkthallen, Hotels, Gast-, Guts- und Bahnhöfe drohen und arglosen Kommunalpolitikern Fantasiepreise für marode Gebäude abpressen. Doch nun hat sich der Wind gedreht, denn ab sofort wird schonungslos zurückverkauft.
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11.10.2007
Fahne verweht
Melle. Einen Tag lang hing auf dem umstrittenen Bahnhofsgebäude in Melle (Niedersachsen) eine externer LinkParteifahne der NPD, doch seit gestern Abend ist sie verschwunden. In dem Blog "Melle sagt Nein" hieß es, es habe offenbar einen "starken Windzug" gegeben, der das Tuch vom Mast geholt habe.
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10.10.2007
Fahne aufgezogen
Melle. Der Hamburger Neonazi Jürgen Rieger will beim beabsichtigten Kauf des Bahnhofsgebäude in Melle offenbar Druck machen. Seit dem gestrigen Dienstag ist auf dem Gebäude eine NPD-Fahne aufgezogen, die Stadt Melle will einen Weg zur Bereinigung der Flaggen-Lage finden.
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01.10.2007
Riegers Bahnhof: "Dann muss auch Geld fließen"
Melle. Nach dem Kauf des alten Bahnhofs in Melle (Niedersachsen) muss der Hamburger Neonazi Jürgen Rieger nun zeigen, was er im Geldbeutel hat: die Stadt will sich nicht erpressen lassen und will erst mal sehen, ob überhaupt Geld fließt. Um Rieger die Sache so wenig schmackhaft wie möglich zu machen, hat die Stadt offenbar noch ein paar Details in petto, in denen der Teufel steckt. Heute demonstrierten 3.000 Meller gegen Rieger.
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01.10.2007
Nach "Privatfeier" soll die NPD einziehen
Rauen. Zu einer "privaten" Feier auf Einladung des NPD-Funktionärs Andreas Molau kamen am Samstag 150 Rechtsextreme auf das "Gut Johannesberg" in Rauen (Brandenburg). Obwohl Molau immer wieder betont hatte, dass er das Anwesen nicht für Partei-Zwecke nutzen wolle, will er es erst einmal vermieten - an den NPD-Landesverband Brandenburg.
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28.09.2007
Molau bittet um Privatbesuche
Rauen. Ein Gericht hat dem NPD-Funktionär Andreas Molau verboten, am morgigen Samstag auf dem Gut Johannesberg eine Parteifeier durchzuführen. Molau deklariert das Treffen nun als privaten Anlass, doch die Polizei wird bereitstehen.
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28.09.2007
Bahnhof für Rieger
Melle. Ein ehemaliges Bahnhofsgebäude im niedersächsischen Melle (Landkreis Osnabrück) soll an den Hamburger Neonazi Jürgen Rieger für 700.000 Euro verkauft worden sein. Die Stadt Melle bestätigte heute den Verkauf und will prüfen, ob sie ein Vorkaufsrecht hat.
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26.09.2007
Aus für braunes "Landschulheim"
Berlin. Auf dem Landgut "Johannesberg" im brandenburgischen Rauen wird es kein NPD-Zentrum geben. Laut Medienberichten ist ein Käufer aus Westdeutschland dem bereits als Besitzer aufgetretenen NPD-Funktionär Andreas Molau zuvorgekommen. Am kommenden Samstag wollte Molau mit Parteifreunden bereits eine Feier auf dem Landgut veranstalten.
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20.09.2007
Rieger aus dem Landgut-Rennen
Menden. Für den Hamburger Neonazi und NPD-Landesvorsitzenden Jürgen Rieger gibt es kein Landgut in Westfalen: das Gut Rödinghausen im sauerländischen Menden wird von der Stadt erworben. Dafür geht die Kommune nicht nur über die finanzielle Schmerzgrenze, sondern auch über das kommunalrechtlich Erlaubte hinaus - mit Duldung der Aufsichtsbehörden.
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19.09.2007
Rauswurf aus dem Landgut?
Berlin. Dem NPD-Funktionär Andreas Molau droht der Verlust eines Landgutes. Der bisherige Eigentümer will den Kaufvertrag nicht als gültig ansehen und verlangt die Räumung des "Gut Johannesberg" im brandenburgischen Rauen.
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07.09.2007
Rieger will gräfliches Gut
Menden. Der Hamburger Neonazi Jürgen Rieger ist offenbar wieder auf Immobilien-Einkaufstour: auf seiner Wunschliste steht das Gut Rödinghausen im sauerländischen Menden (NRW). Die jetzige Besitzerin will - auch an Rieger - unbedingt verkaufen, die Stadt will alle Register ziehen, um Rieger draußen zu halten.
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04.09.2007
Hotel zur Miete
Saarbrücken. Ein Hotel in Rehlingen-Siersburg soll der saarländischen NPD als Stützpunkt für Schulungen und Veranstaltungen dienen. Vor drei Wochen hatte der NPD-Landesvorsitzende Frank Franz mit den Worten "Wir brauchen Eigentum" angekündigt, das "Niedhotel" in der 16.000-Einwohner-Gemeinde kaufen zu wollen. Jetzt ruderte er zurück und sprach von einem "Mietvertrag auf die unbeschränkte Nutzung", den die Partei mit der Eigentümerin abgeschlossen habe. Am 11. August hatte die Saar-NPD in dem Hotel mit Freigelände und Grillplatz ein Sommerfest mit nach eigenen Angaben 400 Teilnehmern veranstaltet.
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30.08.2007
Schlechte Chancen für Rieger als Liquidator
Jena. Für die "Wilhelm-Tietjen-Stiftung" des Hamburger Neonazis Jürgen Rieger muss erneut ein Nachtragsliquidator bestimmt werden. Gegen bisherige Entscheidungen hatten sowohl die Stadt Pößneck als auch Rieger Einspruch eingelegt. Laut Beschluss des Thüringer Oberlandesgerichts (OLG) wird das Amtsgericht Jena neu über einen Nachtragsliquidator entscheiden. Die Chancen für Rieger, selbst als Liquidator an das Vermögen seiner verflossenen Tietjen-Stiftung zu kommen, stehen jedoch nicht gut.
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07.08.2007
Noch eine "Waldorfschule"
Hamburg. Nach dem Kauf eines Landgutes im brandenburgischen Rauen steht jetzt angeblich auch ein Objekt in Südniedersachsen auf der Wunschliste des NPD-Funktionärs Andreas Molau. Auch dort will Molau ein "Waldorflandschulheim" einrichten.
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07.08.2007
Kein Hotelverkauf an Rechte
Wittmund. Der angeblich geplante Verkauf des "Bahnhofshotel" im ostfriesischen Wittmund an Rechtsextreme hat sich als Luftnummer herausgestellt. Die Kreisbehörde teilte heute mit, der Eigentümer habe die Verkaufsabsicht nur vorgetäuscht. Auslöser sei ein angedrohtes Nutzungsverbot gewesen. Der Eigentümer soll mit einem Verkauf "egal an wen" gedroht haben, er habe aber nicht damit gerechnet, mit Rechtsextremen in Verbindung gebracht zu werden.
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03.08.2007
Hotel an Rieger: Kauf mich!
Wittmund. Jürgen Rieger kommt nicht zur Ruhe: Nachdem das angebliche Kaufinteresse des Hamburger Neonazis an einem Hotel in Delmenhorst vor sieben Monaten mit einem Ankauf durch die Stadt endete, wird er schon wieder im hohen Norden gebraucht. Der Besitzer des "Bahnhofshotels" im ostfriesischen Wittmund soll in Verkaufsverhandlungen mit der "rechten Szene" stehen, darunter auch dem erfahrenen Scheinkäufer Rieger.
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03.08.2007
Molau gibt den Biedermann
Berlin. Nach dem Kauf eines Landgutes in Rauen hat der NPD-Funktionär Andreas Molau viel zu erklären, denn ihm weht der Wind aus verschiedenen Richtungen um die Ohren. Nicht nur die öffentlichen Reaktionen auf den befürchteten Aufbau eines rechtsextremen Zentrums machen ihm zu schaffen, nun besteht offenbar auch Erklärungsbedarf innerhalb der eigenen Reihen.
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31.07.2007
Bildungswerk im "Strombett des Volkes"
Rauen. Nach Tagen der Dementis und vorgeblicher Unkenntnis der NPD hat nun der Parteifunktionär Andreas Molau zugegeben, dass er das "Gut Johannesberg" in Rauen gekauft hat. Eine NPD-Schulungszentrale soll dort aber laut Molau nicht eingerichtet werden, denn der frühere Lehrer an einer Waldorfschule will dort etwas für die Familienbildung tun, sagt er.
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31.07.2007
Schwedische Firma gehört NPD-Kader Molau
Rauen. Die schwedische Firma, die im brandenburgischen Rauen ein Landgut gekauft hat, gehört dem niedersächsischen NPD-Funktionär Andreas Molau. Offenbar ist seine Ehefrau als "Bevollmächtigte" für den Kauf vorgeschickt worden, um die Angelegenheit ohne großes Aufsehen abwickeln zu können. Die NPD dementierte erneut, in Rauen ein Schulungszentrum einrichten zu wollen, doch die Hinweise auf einen einschlägig rechtsextremen Hintergrund des Kaufs verdichten sich.
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28.07.2007
Ein Landgut für die NPD
Rauen. Auf der Suche nach einer Immobilie für ein Schulungszentrum ist die Brandenburger NPD offenbar fündig geworden. Für ein Landgut mit 20 Hektar großem Grundstück in Rauen (Landkreis Oder-Spree) ist bereits ein Kaufvertrag unterzeichnet. Käufer ist offiziell die Ehefrau des führenden NPD-Funktionärs Andreas Molau, die als Bevollmächtigte einer schwedischen Organisation handeln soll. Molau selbst ist Vorstandsmitglied einer dubiosen Stiftung mit Sitz im schwedischen Jönköping, die von einem als Wirtschaftskriminellem aufgefallenen schwedischen Geschäftsmann geleitet wird.
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25.07.2007
Wieder Schulungszentrum angekündigt
Potsdam. Wieder einmal hat die NPD Brandenburg die Eröffnung eines Schulungszentrums angekündigt. Nachdem bereits vor fünf Monaten ein Gebäudekauf angeblich "kurz vor dem Abschluss" stand, soll es nun im "mittleren Speckgürtel" rund um Berlin ernst werden.
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08.07.2007
"Sachsentag" statt "Pressefest"
Dresden. Einen "Sachsentag" will die NPD-Jugendorganisation JN zusammen mit Neonazis aus "Freien Kräften" am 4. August in Dresden-Pappritz veranstalten. Das im Vorjahr dort abgehaltene "Deutsche Stimme-Pressefest" fällt dagegen in diesem Jahr aus, teilte die NPD Sachsen heute in einer kargen Meldung mit.
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11.05.2007
Schulungszentrum vom Tisch
Oberlahr. Ein befürchtetes landesweites Schulungszentrum der NPD in einem leer stehenden Hotel in Oberlahr (Kreis Altenkirchen, Rheinland-Pfalz) kommt offenbar nicht zustande. Der Ortsbürgermeister von Oberlahr, Herbert Butter (CDU), sagte heute der Nachrichtenagentur ddp, die NPD habe nach seinen Informationen kein Interesse mehr. Die Partei habe es abgelehnt, das Gebäude in der Ortsmitte zu übernehmen, weil dort zu wenig Parkplätze vorhanden seien.
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07.05.2007
Furcht vor NPD-Hotel im Westerwald
Oberlahr. 1.000 Bürger haben gestern im rheinland-pfälzischen Oberlahr gegen ein dort befürchtetes NPD-Schulungszentrum demonstriert. Der Landtags-Innenausschuss wird sich mit Immobilienkäufen der NPD befassen.
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07.05.2007
NPD-Büros: Gekündigt in MeckPomm, vermietet in Sachsen
Ueckermünde/Zwickau. Der Mietvertrag des NPD-Landtagsabgeordneten Tino Müller, mit dem er ein Bürgerbüro in Ueckermünde (Mecklenburg-Vorpommern) eröffnet hatte, ist gekündigt worden. In Zwickau (Sachsen) hat eine frühere Beraterin von Altbundeskanzler Helmut Kohl dem NPD-Abgeordneten Peter Klose Räume für ein Bürgerbüro vermietet.
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04.05.2007
Schule geräumt
Morbach. Die NPD hat die Alte Schule in Morbach-Gonzerath geräumt. Ein Vertreter der Partei habe eine Erklärung unterschrieben, dass das Mietverhältnis beendet sei und dass es keine Forderungen mehr an den Eigentümer gebe, teilte Bürgermeister Gregor Eibes dem Trierischen Volksfreund mit. Damit ist die kurze Laufbahn des Gebäudes als NPD-Schulungszentrum offenbar beendet. Erst vor zwei Tagen hatte die Gemeinde den noch vom Alt-Eigentümer stammenden Mietvertrag mit der NPD gekündigt.
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03.05.2007
Mietvertrag mit der NPD abgeschlossen
Ueckermünde. Ein "Bürgerbüro" eröffnete Tino Müller, NPD-Abgeordneter im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, am Montag in der Hafenstadt am Stettiner Haff. Vermieter des Neonazis ist ausgerechnet ein Stadtverordneter der CDU.
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03.05.2007
Mietvertrag mit der NPD gekündigt
Morbach. Die Gemeinde Morbach hat den Mietvertrag der NPD für Räume in der Alten Schule im Ortsteil Gonzerath gekündigt. Die NPD hatte zuletzt auf einem bis 2011 bestehenden Vertrag beharrt und hat Strafantrag gegen die Gemeindeverwaltung gestellt.
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19.04.2007
Braunes Schulungszentrum dicht gemacht
Morbach. Das von der NPD als "Schinderhannes-Zentrum" genutzte Gebäude in Morbach-Gonzerath ist gestern Nachmittag von der Gemeinde Morbach "aus Sicherheitsgründen" dicht gemacht worden. Die NPD darf nur noch in die alte Schule, um ihre Sachen auszuräumen.
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16.04.2007
Räumungsklage soll NPD abräumen
Morbach. Mit einer Räumungsklage will die Gemeinde Morbach die NPD aus der "Alten Schule" im Ortsteil Gonzerath herausbringen. Vor drei Wochen hatte die Gemeinde von ihrem Rückkaufrecht Gebrauch gemacht, trotzdem nutzt die NPD das Gebäude weiter. Die Frist zur Räumung ist heute abgelaufen.
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02.04.2007
Beschwerde gegen Liquidation
Gera. Der Hamburger Neonazi Jürgen Rieger hat gegen die Liquidation des Vermögens seiner Tarnfirma "Wilhelm-Tietjen-Stiftung" Beschwerde eingelegt. Die Beschwerde werde zunächst geprüft, sagte ein Sprecher des Landgerichts Gera dem MDR. Das Amtsgericht Jena hatte einem Anwalt aus Pößneck zwei Immobilien der "Tietjen-Stiftung" als "herrenloses Gut" zur Abwicklung übergeben. Daneben war auch noch ein Konto mit einem "niedrigen fünfstelligen Betrag" gefunden und aufgelöst worden.
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01.04.2007
NPD will weiter schulen
Morbach. Die NPD Rheinland-Pfalz kündigt weiterhin Veranstaltungen in der "Alten Schule" (Morbach-Gonzerath) an, obwohl die Gemeinde das Gebäude wieder in Besitz genommen hat. Am Freitag will die Partei eine "Argumentationsschulung" und eine Flugblattaktion im Ort durchführen.
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24.03.2007
Aus für "Schinderhannes-Zentrum"
Morbach. Die Pläne der rheinland-pfälzischen NPD für ein Schulungszentrum in Morbach-Gonzerath sind durchkreuzt worden. Gestern Abend gab der Morbacher Bürgermeister bekannt, dass die Gemeinde die "Alte Schule" im Ortsteil Gonzerath vom jetzigen Eigentümer zurückgekauft hat.
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22.03.2007
Rieger-Konto gefunden und aufgelöst
Pößneck. Ein Konto der Wilhelm-Tietjen-Stiftung, der Tarnfirma des Neonazis Jürgen Rieger, ist vom "Nachtragsliquidator" der erloschenen Firma aufgespürt und aufgelöst worden. Auf dem Konto wurde ein "niedriger fünfstelliger Betrag" gefunden, der nun dem Zugriff Riegers entzogen ist.
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19.03.2007
Rieger ohne Grund und Boden
Pößneck. Der Hamburger Neonazi Jürgen Rieger hat vorerst zwei Immobilien in Thüringen und Niedersachsen verloren. Ein Anwalt aus Pößneck hat vom Amtsgericht Jena die Verfügungsgewalt über das Schützenhaus Pößneck und den Heisenhof in Dörverden bekommen - dank Riegers eigener Schlampigkeit und dem britischen Firmenregister.
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15.03.2007
Erfolgloser Einzugsversuch
Dresden. Mit ihrer Geschäftsstelle wollte die sächsische NPD heute mittag in die angeblich für 3,25 Millionen Euro gekaufte Immobilie in Dresden-Pappritz umziehen. Doch nach kurzer Zeit war schon wieder Schluss: Das städtische Ordnungsamt unternahm eine baupolizeiliche Begehung und untersagte eine Nutzung zu Bürozwecken.
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07.03.2007
Geschenktes Fachwerkhaus für Rieger
Rodenberg. Ein Zweifamilien-Fachwerkhaus hat der Hamburger Neonazi-Anwalt und NPD-Landesvorsitzende Jürgen Rieger seiner Immobiliensammlung hinzugefügt. Nach Angabe der 85-jährigen Eigentümerin hat sie ihm das Haus in Rodenberg (Kreis Schaumburg, Niedersachsen) geschenkt. Als rechtes Veranstaltungszentrum kommt das Haus nicht in Frage, meint die Polizei.
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21.02.2007
Keine braune "Waldlust" - aber rechtes Zentrum im "Speckgürtel"?
Wunsiedel / Potsdam. Aus dem großspurig angekündigten Kauf eines Gasthofs in Wunsiedel durch Neonazis wird nichts: die oberfränkische Stadt hat das Gebäude selbst gekauft und damit allen Spekulationen über ein "Rudolf Hess Gedächtnis- und Dokumentationszentrum" ein Ende bereitet. Währenddessen füttern NPD-Funktionäre in Brandenburg fleißig Gerüchte, sie würden in Kürze eine Immobilie als Schulungszentrum kaufen.
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15.02.2007
Schon wieder neue braune Zentren?
Morbach / Dresden. Während die NPD unter heftigem Geldmangel leidet, kommen gleich zwei neue "nationale Zentren" ins Gespräch. Im Hunsrück haben die Rechtsextremen sich zunächst eingemietet, bei Dresden sollen sie auf dem Immobilienmarkt zugeschlagen und weit über 3 Millionen Euro für Gebäude ausgegeben haben, die als Versammlungs-, Schulungs- und Veranstaltungszentren dienen könnten.
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09.02.2007
Neonazi sondiert in der "Waldlust"
Wunsiedel. Während der angebliche Kaufinteressent Jürgen Rieger als Anwalt vor Gericht den Holocaust leugnete, erkundete sein Kamerad Thomas Wulff in Wunsiedel die "Waldlust". In der seit kurzem geschlossenen Gaststätte wollen die Hamburger Neonazis Fakten schaffen und ein "Rudolf Hess-Zentrum" aufbauen. Die Stadt hat ein Vorkaufsrecht und will eine "konstruktive Lösung".
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08.02.2007
Hess-Zentrum in Wunsiedel - Fakt oder Finte?
Wunsiedel. Vor gut zwei Jahren konnten Neonazis zum letzten Mal durch Wunsiedel marschieren, um ihrem Idol Rudolf Hess zu huldigen. In den beiden letzten Jahren war die braune Wallfahrt ausgefallen - doch sie könnte bald durch ganzjährige Nazi-Präsenz ersetzt werden. Angeblich ist dem Neonazi-Anwalt Jürgen Rieger in Wunsiedel ein ehemaliger Gasthof zum Kauf angeboten worden. Dort könnte ein "Rudolf Hess Gedächtnis- und Dokumentationszentrum" entstehen, wird von Neonazis verbreitet - Fakt oder Finte?
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15.01.2007
Keine braune Immobilie in Asbest-Baracken
Berlin. Jürgen Rieger hat dementiert, eine Immobilie im brandenburgischen Kleinow kaufen zu wollen. An "asbestbehafteten Baracken", die womöglich noch auf verseuchtem Boden stünden, habe er kein Interesse.
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11.01.2007
Schon wieder ein Rieger-Immobilienkauf?
Plattenburg. Eine ehemalige LPG-Immobilie im brandenburgischen Dorf Kleinow soll auf dem Einkaufszettel von Jürgen Rieger stehen, berichtet der Tagesspiegel in seiner morgigen Ausgabe. Auf dem 14.000 Quadratmeter großen Gelände mit mehreren Gebäuden könnte ein braunes Schulungszentrum entstehen, wird in der Gemeinde befürchtet.
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22.12.2006
Rieger will im Kino aufräumen
Hamburg. Nach seiner Enttäuschung über den misslungenen Immobilien-Erwerb von Delmenhorst will sich Jürgen Rieger nunmehr vorerst auf Hameln (Niedersachsen) konzentrieren. Zudem würden ihm angeblich noch bis zu 200 Angebote für weitere Objekte vorliegen.
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20.12.2006
Keine Rieger-Immobilie in Delmenhorst: Stadt kauft Hotel
Delmenhorst. Fast fünf Monate lang drohte der Besitzer eines leer stehenden Hotels in Delmenhorst mit dem Verkauf des Gebäudes an den Hamburger Neonazi Jürgen Rieger. Heute machte die Stadt Delmenhorst den Kauf perfekt, um die Neonazis aus der Stadt zu halten. Drei Millionen Euro müssen die Delmenhorster für den Bau bezahlen; eine künftige Nutzung ist noch nicht absehbar.
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06.10.2006
Katz und Maus in Delmenhorst
Delmenhorst. Ein Katz- und Maus-Spiel liefern der Neonazi Jürgen Rieger und der Hotelbesitzer Günter Mergel der Stadt Delmenhorst: Kaum hatte die Stadt gestern nachmittag beschlossen, das "Hotel am Stadtpark" für drei Millionen Euro zu kaufen, lässt Rieger wissen, er wolle das Hotel nun pachten. Das Vorkaufsrecht der Stadt sei damit hinfällig. Damit haben Mergel und Rieger inzwischen bereits die dritte Variante für den Hotel-Erwerb durch Neonazis aus dem Hut gezogen: Nach dem Kauf eine Schenkung und nun eine Pacht.
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05.10.2006
Dementi: Rieger doch weiter im Hotel-Rennen
Delmenhorst. Widersprochen hat der Besitzer des "Hotel am Stadtpark" der gestrigen Meldung, der Verkauf des Hotels an den Neonazi Jürgen Rieger sei vom Tisch. Der Bericht bei tagesschau.de sei falsch, so Hotel-Besitzer Günter Mergel. Auch Verfassungsschutz und Innenministerium des Landes Niedersachsen haben nach einem Bericht der Bremer Nachrichten "keine Erkenntnisse", dass Rieger seine Immobilien-Pläne aufgegeben habe. Am heutigen Donnerstag soll der Delmenhorster Stadtrat über ein neues Kaufangebot für das Hotel debattieren.
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04.10.2006
Kein Hotel für Rieger
Delmenhorst. Der Verkauf des "Hotel am Stadtpark" in Delmenhorst an den Neonazi Jürgen Rieger ist externer Linkoffenbar vom Tisch, meldet tagesschau.de. Der Hotelbesitzer Günter Mergel sagte dem Onlinedienst der TV-Nachrichtensendung, es gebe keinen Kontakt mehr zu Rieger. Vor einigen Wochen ist Riegers Briefkastenfirma "Wilhelm-Tietjen-Stiftung für Fertilisation Ltd." aus dem britischen Handelsregister gelöscht worden.
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29.09.2006
Keine Braun-Kohle für die Mühle
Mainz. Der bayerische NPD-Funktionär Uwe Meenen hat den Kaufvertrag für einen Gasthof in Kirchheim (Rheinland-Pfalz) rückgängig gemacht. Das bestätigte gestern Staatssekretär Roger Lewentz im Innenausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags. Offenbar fehlte der NPD die im Kaufvertrag vereinbarte Summe von 790.000 Euro.
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22.09.2006
Hilft eBay gegen Rieger und NPD?
Jürgen Rieger und die NPD wollen es - aber bereits seit einigen Tagen kann jedermann den Neonazis das Delmenhorster "Hotel am Stadtpark" vor der Nase wegschnappen. Für 3,4 Millionen Euro steht der Kasten beim Internet-Auktionshaus eBay im Angebot.
hotel-delmenhorst-ebay
Hotel-Angebot bei eBay: Ein Makler aus Rohr bei Nürnberg will auch das neben dem Hotel liegende Veranstaltungszentrum verkaufen, das freilich einer städtischen Gesellschaft gehört.
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19.09.2006
NPD will nun auch ins Delmenhorster Hotel
Berlin. Ein "strategisches Interesse" an dem umkämpften Hotel in Delmenhorst hat der NPD-Vorsitzende Udo Voigt bekundet. Bisher war als Kaufinteressent für das 200-Betten-Hotel in Innenstadtlage allein der Neonazi Jürgen Rieger genannt worden, der erst vor zwei Wochen seinen Eintritt in die NPD verkündet hatte. Dem Berliner Tagesspiegel sagte Voigt: "Wir sind seit langem auf der Suche nach einem geeigneten Projekt, wo wir unsere Parteitage und Schulungen abhalten können. Das Hotel wäre ideal für uns."
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08.09.2006
Keine Wohnstatt auf dem Heisenhof
Stade. Eine Niederlage musste Jürgen Rieger heute vor dem Verwaltungsgericht Stade hinnehmen. Die Kammer wies eine Klage zweier ehemaliger Heisenhof-Bewohner gegen eine "Nutzungsuntersagung" ab.
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20.08.2006
Keine Mühle für die NPD
Kirchheim. Die NPD muss den externer LinkKauf der "Alten gräflich Leininger Mühle" in Kirchheim an der Weinstraße rückgängig machen. Wie der Spiegel in seiner morgigen Ausgabe berichtet, soll der bereits notariell abgeschlossene Kaufvertrag in wenigen Tagen annulliert werden.
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15.08.2006
Rieger soll Hotel "geschenkt" bekommen
Delmenhorst. Das "Hotel am Stadtpark" wird möglicherweise an Jürgen Rieger "verschenkt". Wie der jetzige Eigentümer Günter Mergel heute gegenüber Radio Bremen ankündigte, will er das Gebäude aber nicht kostenlos an den Hamburger Neonazi übergeben, sondern inklusive Schulden.
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07.08.2006
Rechte Immobilien-Gerüchte nun auch an der Saar
Saarbrücken. Die saarländische NPD will sich ein "Schulungs- und Kameradschaftszentrum" zulegen. Es lägen bereits mehrere Angebote vor, so der Landesvorsitzende Frank Franz. Offen sei noch, ob ein Objekt gemietet oder gekauft werden solle.
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03.08.2006
Rieger will "ganz normales Hotel" führen
Delmenhorst. Jürgen Rieger hat bestätigt, das "Hotel am Stadtpark" in der Delmenhorster Innenstadt kaufen zu wollen. Dort sollen rechtsextreme Versammlungen stattfinden, grundsätzlich will Rieger jedoch einen normalen Hotelbetrieb laufen lassen.
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01.08.2006
NPD scheitert am Hochwasserschutz
Cham. Die Halle in Cham, für die die NPD bereits einen Kaufvertrag in Händen hielt, wird endgültig von der Stadt erworben. Heute verstrich die letzte Einspruchsfrist gegen das Vorkaufsrecht der Kommune.
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01.08.2006
NPD hat in Grafenwöhr ausgespielt
Grafenwöhr. Endgültig vom Tisch ist der Kauf einer ehemaligen Tennishalle in Grafenwöhr durch die bayerische NPD, der im vergangenen Jahr für Schlagzeilen sorgte. In der Halle hat nun - pünktlich zum Beginn der bayerischen Sommerferien - ein gewerbliches "Spieleparadies" für Kinder den Betrieb eröffnet. 545.000 Euro hatte die Stadt Grafenwöhr für die Halle hinblättern müssen, weitere 250.000 Euro mussten für den Umbau investiert werden.
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30.07.2006
Nazitreffen im Drei-Sterne-Hotel?
Delmenhorst. Jürgen Rieger ist wieder auf Einkaufstour: Ein ehemaliges Drei-Sterne-Hotel in der Delmenhorster Innenstadt steht auf dem Einkaufszettel des Hamburger Neonazi. Das Gebäude soll 3,4 Millionen Euro kosten und als braunes "Schulungshotel" ausersehen sein.
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27.07.2006
Rheinland-Pfälzer NPD muss großes Geld zeigen
Kirchheim. Einen Gasthof im idyllischen Kirchheim an der Weinstraße hat die NPD Rheinland-Pfalz erst vor kurzem als "nationales Schulungs- und Freizeitzentrum" erworben. Die erwartete Gegenwehr der Gemeinde bleibt jedoch zunächst aus: nun muss die NPD zeigen, ob sie überhaupt genug Geld zum Immobilienkauf hat.
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12.07.2006
Propagandazentrum in der Pfalz
Kirchheim. Die NPD hat im rheinland-pfälzischen Kirchheim einen Gasthof gekauft, der mit aktiver Unterstützung von sogenannten "Kameradschaften" zu einem "nationalen Schulungs- und Freizeitzentrum" ausgebaut werden soll. Die "Alte gräflich Leininger Mühle" in dem Dorf an der Weinstraße soll die Partei 900.000 Euro gekostet haben. In dem Gebäude wurde nach Angaben aus dem Umkreis des Neonazi-"Aktionsbüro Rhein-Neckar" bereits mit Aufräumarbeiten begonnen.
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04.07.2006
Kein Supermarkt für die NPD
Cham. Der Versuch der bayrischen NPD, in der Oberpfälzer Kreisstadt Cham einen Gebäudekomplex als Veranstaltungszentrum zu kaufen, ist gescheitert. Die Stadt Cham hat nach eigenen Angaben erfolgreich ein Vorkaufsrecht geltend machen können. Ob die Stadt die Halle tatsächlich auch erwerben muss, ist noch offen.
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30.05.2006
Tauziehen um Halle in Cham geht weiter
Cham. Die Mittelbayerische Zeitung (Bayerwald-Bote) berichtet, dass die Stadt Cham ihr Besitzrecht in der Auseinandersetzung um die bereits von der NPD erworbene Halle mit einem besitzergreifenden Bauzaun betont. Die NPD will dort trotzdem ihren "Bayerntag" abfeiern und droht mit einer Demo. Der Hallenbesitzer hatte nicht etwa nur doppelt vermietet, sondern es liegen "gleich vier oder fünf" Mietverträge für die Immobilie vor.
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26.05.2006
NPD kann Immobilie in Cham abschreiben - kann sie?
Cham. Die Mittelbayerische Zeitung (Bayerwald-Bote) berichtet, dass die Stadt Cham "ein Mietrecht und eine Besitzrechtsübertragung" für die Großimmobilie in der Hand hat, die angeblich bereits von der NPD erworben worden war. Dennoch will die NPD am 17. Juni dort ihren "Bayerntag" veranstalten.
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18.05.2006
Braune Strategen in der bayerischen Provinz
Einst hatte der Vorsitzende Mao die Losung ausgegeben, die Städte vom Land aus einzukreisen. Der chinesische Revolutionsführer hätte sich wohl nicht träumen lassen, dass seine Strategie seit einiger Zeit von deutschen Neonazis angewendet wird: NPD und "Freie Kameradschaften" setzen auf Stützpunkte in der Provinz. In Nordbayern sehen sie günstige Bedingungen; die Kommunen im Visier der Rechtsextremen setzen sich zur Wehr.
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04.04.2005
NPD kauft sich in Grafenwöhr ein
Grafenwöhr. Die NPD hat in Grafenwöhr (Oberpfalz) eine Tennishalle erworben, die sie als Veranstaltungszentrum nutzen will. Anfang Juli will die Partei in dem von ihr als "National Befreite Zone Grafenwöhr" titulierten Ort ein antiamerikanisches "Kulturfest" unter dem Motto "USA-Auflösung jetzt" organisieren. Grafenwöhr ist einer der wichtigsten Standorte der US-Armee in Deutschland. Als Kaufangebot der NPD waren früher 500.000 Euro genannt worden.
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28.02.2005
Riegers Truppe muss den Heisenhof verlassen
Verden. Die Neonazi-Bewohner des "Heisenhofes" in Verden müssen das Anwesen, das dem rechtsextremen Anwalt Jürgen Rieger gehört, umgehend verlassen. Das Verwaltungsgericht (VG) Stade veröffentlichte heute seine Entscheidung, mit dem ein Eilantrag der Bewohner abgelehnt wurde.
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03.12.2004
Riegers Abwässer nicht geklärt - Heisenhof muss geräumt werden
Verden. Der Landkreis Verden hat in Bezug auf den "Heisenhof" baurechtliche Verbotsverfügungen erlassen. Das Anwesen im Besitz des rechtsextremistischen Anwalts Jürgen Rieger muss daher von seinen derzeitigen Bewohnern umgehend geräumt werden, teilte der Verdener Oberkreisdirektor Werner Jahn heute mit.
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19.09.2004
Schwerer Unfall beim "Heisenhof" - Waffen im Unfallwagen gefunden
Verden. Bei einem schweren Verkehrsunfall wurde am späten Donnerstagabend ein Rechtsextremist in der Nähe des "Heisenhof" bei Verden lebensgefährlich verletzt. In dem Wagen des Mannes, der in dem Anwesen im Besitz von Jürgen Rieger wohnt und dort offenbar als Hausmeister und Chef einer Neonazi-Wachmannschaft fungiert, wurden nach mehreren Berichten Waffen gefunden.
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12.07.2004
Dubiose Immobilienkäufe: rechtsextreme "Fruchtbarkeitsforschung"?
Verden/Pößneck. Der rechtsextreme Hamburger Rechtsanwalt Jürgen Rieger hat in den vergangenen Monaten für 615.000 Euro einen ehemaligen Gutshof in Niedersachsen und einen Saalbau in Thüringen aufgekauft. Abgewickelt wurden die Käufe über eine Briefkastenfirma in London, die angeblich der "Fertilisationsforschung" (Fruchtbarkeitsforschung) dienen soll. Rieger hatte sich schon früher im Sinne der Förderung germanischen Nachwuchses betätigt.
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