| NPD / Rechtsextremisten | |||
| Nicht eingetreten |
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| redok | |
| 09.03.2009 | |
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Berlin. Der NPD-Funktionär Andreas Molau ist entgegen bisherigen Meldungen doch nicht in die DVU eingetreten, will aber für sie "Öffentlichkeitsarbeit betreiben". Allerdings strebe er eine Doppelmitgliedschaft an.
Die Berichte über einen Eintritt Molaus in die DVU, so auch bei redok, beruhten auf offenbar falschen Informationen und missverständlichen Formulierungen. Die Agentur dpa hatte gestern den NPD-Vorsitzenden Udo Voigt zitiert, Molau "sei am Wochenende in die rechtsextreme DVU eingetreten". Molau selbst hatte in einer Stellungnahme gegenüber einem rechtsextremen Internetblog gesagt, es bestehe "Einigkeit zwischen der Parteiführung der DVU und mir, daß ich in der DVU zukünftig tätig sein werde". Gegenüber Welt online sagte Molau heute: "Ich werde ab sofort für die DVU Öffentlichkeitsarbeit betreiben“, und setzte hinzu: "Ich strebe eine Doppelmitgliedschaft an." Offenbar wird Molau hauptamtlich und im Rahmen eines bezahlten Arbeitsverhältnisses für die DVU tätig sein. Doppelmitgliedschaften sind gemäß der Satzung der NPD zwar eigentlich grundsätzlich ausgeschlossen und nur in Ausnahmefällen mit Zustimmung des Parteivorstands zulässig. Dennoch wird dieses grundsätzliche Verbot in der Praxis zumindest in Bezug auf eine gleichzeitige DVU-Mitgliedschaft nicht durchgesetzt, denn schon seit Jahren sind Fälle solcher Doppelmitgliedschaften bekannt. Laut dem hessischen NPD-Landesvorsitzenden Jörg Krebs sind "Doppel-Mitgliedschaften NPD/DVU gar keine Seltenheit". |