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Journalistin für Arbeit über Rechtsextremisten geehrt PDF Drucken E-Mail
redok   
11.03.2009
Die Journalistin Andrea Röpke wurde am heutigen Mittwoch im Rahmen des "International Women of Courage Award" von der US-Botschaft in Berlin geehrt. Zu dieser Auszeichnung gratuliert redok der Kollegin herzlich. Aus Anlass dieser Ehrung wird die US-Botschaft einem Jugendzentrum in Mecklenburg-Vorpommern eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen.

Andrea Röpke arbeitet als freiberufliche Journalistin für eine Reihe von Medien und hat mehrere Bücher veröffentlicht. Sie wurde nun im Rahmen des "International Women of Courage Award" von der US-Botschaft in Berlin als eine der beiden Endrundenteilnehmerinnen für die Region Europa geehrt. Die Gewinnerin aus der Region Europa ist Frau Veronika Marchenko aus Russland.

Der externer LinkSecretary of State's International Women of Courage Award (Internationale Auszeichnung der US-Außenministerin für Frauen mit Mut) wurde in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Acht Frauen aus Afghanistan, Guatemala, Irak, Malaysia, Niger, Russland, Usbekistan und Jemen werden in Washington von der US-Außenministerin Hillary Clinton geehrt. Sie gehören zu den über 80 außergewöhnlichen Frauen, die von den US-Botschaften in aller Welt für ihre außerordentliche Arbeit zur Förderung der Menschenrechte nominiert wurden. Der "International Women of Courage Award" ist nach Angaben der US-Botschaft die einzige Auszeichnung innerhalb des US-Außenministeriums, die zu Ehren herausragender internationaler weiblicher Führungskräfte vergeben wird. Diese Auszeichnung würdigt den Mut und die Führungsrolle von  Frauen in ihrem Kampf für soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte.

In einer Mitteilung der US-Botschaft heißt es: "Frau Röpke hat sich in den letzten 15 Jahren intensiv bemüht, die Berichterstattung über einige der gefährlichsten Gruppierungen in der rechtsradikalen Szene einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.  Der besondere Schwerpunkt ihrer Berichterstattung liegt dabei auf der Rolle von Frauen in rechtsradikalen Gruppierungen. Die US-Botschaft in Berlin möchte mit dieser Preisverleihung die Bedeutung ihrer Arbeit herausheben und ehren." Nach ihren eigenen Worten sieht Röpke ihre Ehrung auch als Anerkennung für die Arbeit vieler ungenannter Kolleginnen und Kollegen, die am gleichen Themengebiet oft unter schwierigen Bedingungen arbeiten.

Der Geschäftsträger ad interim der US-Botschaft, John M. Koenig, übergab die Auszeichnung heute Mittag an Andrea Röpke. Auf Anregung von Röpke wird die Botschaft in Kürze eine finanzielle Zuwendung als Unterstützung für die interaktive Ausstellung "KONKRET" an das externer LinkJugendzentrum Burg Stargard (Kreis Mecklenburg-Strelitz/Mecklenburg-Vorpommern) vergeben. Der Mitteilung der Botschaft zufolge entwickelte sich KONKRET aus einem umfassenderen Jugendprojekt über kulturelle Identität und wird in Schulen und Jugendeinrichtungen gezeigt. Zu den Teilnehmern des Projekts zählen Schüler aus zwei Schulen in Burg Stargard sowie Migranten aus einem Flüchtlingsheim in Neustrelitz. Das Jugendzentrum in Burg Stargard, das im April 2001 gegründet wurde und zuvor als Treffpunkt für Jugendliche aus der rechten Szene galt, konzentriert sich auf die Unterstützung von sozial benachteiligten Mädchen und Jungen und die Förderung von mehr Toleranz.

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Ehrung in der US-Botschaft: Geschäftsträger ad interim John M. Koenig, Andrea Röpke (Bild: US-Botschaft)

Die redok-Redaktion gratuliert der Kollegin Andrea Röpke herzlich zu der Auszeichnung!