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Rechtsextremisten
Kongress verschoben PDF Drucken E-Mail
redok   
08.05.2009
Berlin. Der für dieses Wochenende geplante Kongress der "Gesellschaft für freie Publizistik" (GfP) ist auf den Herbst verschoben worden. Der rechtsextreme Verein konnte offenbar kein Tagungslokal finden, nachdem die Räume im bereits gebuchten Hotel abgesagt worden waren.

Der jährlich stattfindende GfP-Kongress sollte in einem Hotel nahe Berlin stattfinden. Nachdem eine örtliche Antifa-Gruppe den Tagungsort herausgefunden und die Leitung des Hotels informiert hatte, war der Vertrag für die Tagung vom Hotel-Management gekündigt worden.

Offenbar ist es der GfP nicht gelungen, einen Ersatzraum zu bekommen. Nun wurde die Verschiebung des Kongresses auf den Herbst angekündigt. Der diesjährige Kongress sollte unter dem Motto "EU − Europas Unglück" stehen und damit auf die Europawahl am 7. Juni einstimmen, bei der die rechtsextremen Parteien DVU und "Republikaner" (REP) antreten.

Die Organisation des Kongresses liegt in den Händen des baden-württembergischen NPD-Landesvorsitzenden Jürgen Schützinger. Vorsitzender der GfP ist der NPD- und DVU-Funktionär Andreas Molau. Der Verein wird vom Verfassungsschutz als "größte rechtsextremistische Kulturvereinigung" bewertet.