| NPD | |||
| Keine VIP-Lounge für die NPD |
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| Olaf Meyer | |||
| 23.06.2009 | |||
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Dresden. Der in der 3. Liga spielberechtigte Fußball-Verein Dynamo korrigiert umgehend das VIP-Karten-Angebot seines Sportrechtevermarkters an den Deutsche-Stimme-Verlag.
Die offensichtliche Genugtuung darüber, dass "der groteske Kampf gegen Rechts ad acta gelegt und Normalität im Umgang mit der NPD” einziehen würde, quoll noch vor wenigen Stunden quasi aus jeder Zeile einer
Innerhalb kurzer Zeit dürfte allerdings die klammheimliche Freude der sächsischen Rechtsextremisten über ihren vermeintlichen VIP-Status im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion wieder verflogen sein. Die Pressestelle der
Gegenüber Noch vor einigen Jahren gab es aus der damaligen Führungsetage des Dresdner Fußball-Vereins nicht so deutliche Worte - beispielsweise als Anfang August 1998 beim Spiel gegen VFC Plauen im Rudolf-Harbig-Stadion das Transparent "NPD Sächsische Schweiz grüßt Dynamo Dresden" gehisst und nur wenige Tage später beim Spiel gegen den Dresdner SC im Stadiongelände dieses Plakat erneut zu sehen war und zudem ungehindert rechtsextremistische und antisemitische Wahlwerbung betrieben werden konnte (Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, 20. August 1998; DER SPIEGEL, 24. August 1998). "Dynamo ist unpolitisch. Dennoch gibt es ein klares Bekenntnis gegen Rechtsextremismus", zitiert die Sächsische Zeitung im aktuellen Zusammenhang den SGD-Pressesprecher. Die Saison 2009/2010 beginnt für die 3. Liga in wenigen Wochen - in Dresden ohne Rechtsextremisten, jedenfalls im VIP-Bereich. Seliges Forza Dynamo also allenthalben?
Unterdessen betont der Dynamo-Vermarkter Sportfive bezüglich des Gibt man übrigens derzeit auf der Homepage der NPD Sachsen Suchbegriffe wie beispielsweise "Fußball", "Dynamo Dresden", oder gar "VIP" ein, erscheint immer wieder "Ergebnisse gesamt: 0". |
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