| Europa / Rechtsextremisten | |||
| Die Medien müssen draußen bleiben |
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| redok | |
| 20.11.2009 | |
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Wien. Am Samstagabend wollen österreichische Studentenverbindungen in der Wiener Hofburg einen "Festkommers" feiern, darunter auch die rechtsextreme Burschenschaft "Olympia". Bei dem Treiben sollen die Medien aber draußen bleiben. Zu dem Ereignis werden auch deutsche Gäste erwartet; österreichische Neonazis werben für das laut Expertenmeinung " völkische Großereignis". Proteste außerhalb der Hofburg sind angekündigt.
Gleich drei runde Jahrestage wollen die Burschenschaften begehen: "200 Jahre Tiroler Freiheitskampf", "150 Jahre Deutsche Burschenschaft in Österreich" und als jüngstes historisches Ereignis "90 Jahre Friedensdiktate von St. Germain, Versailles, Trianon". Als Festredner wird der FPÖ-Vorsitzende Heinz Christian Strache erwartet. Bei dem Treffen selbst sind keine Medienvertreter zugelassen, wie die Veranstalter am heutigen Freitag bekannt gaben. Einzig eine Pressekonferenz mit Strache und dem ebenfalls der FPÖ angehörenden Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf soll es vor dem Kommers geben.
Graf ist "Alter Herr" der pflichtschlagenden Burschenschaft "Olympia", die vom
Das DÖW bezeichnet den "Festkommers" in der Hofburg als Proteste gegen den Festkommers sind von linken Parteien, Studentenverbänden und Gewerkschaften angekündigt worden. Die Polizei rechnet laut Medienberichten mit "Ausschreitungen". |