| Neonazis / Vor Gericht | |||
| Sieben Monate für Hetzlieder |
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| redok | |
| 07.12.2009 | |
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Bernau. Sieben Monate Haft ohne Bewährung verhängte am heutigen Montag das Amtsgericht Bernau (Brandenburg) gegen die frühere NPD-Funktionärin Gesine Hennrich aus Berlin. Die Strafe wegen Volksverhetzung und Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz bekam sie für das Abspielen von Hetzliedern bei einer NPD-Feier in Biesenthal. Hennrich galt als führender Kopf der vor kurzem verbotenen Nazi-Kameradschaft "Frontbann 24".
Die 40-jährige Hennrich war für die NPD-Feier im August 2008 als Verantwortliche aufgetreten. Die brandenburgische NPD war im Mai Als damalige Kreisvorsitzende im Berliner NPD-Kreisverband Marzahn-Hellersdorf war Hennrich im Februar 2009 mit einer Reihe anderer Funktionäre aus der NPD ausgetreten. Sie gehörte zu den führenden Köpfen der Nazi-Kameradschaft "Frontbann 24", die Anfang November vom Berliner Innensenator verboten wurde. Bei der damaligen Hausdurchsuchung war über dem Hennrich-Bett eine Hakenkreuzfahne gefunden worden. Der heruntergekommene Plattenbau in Biesenthal, den die NPD gemietet hatte, kann seit einigen Monaten nicht mehr von den Rechtsextremen benutzt werden. Im Juni hatte die Kreisverwaltung ein bauordnungsrechtliches Nutzungsverbot erlassen, wodurch Konzerte und Veranstaltungen unmöglich gemacht wurden. |