| Frankfurter Rundschau |
|
Im Blätterwald vom 04.01.2010 |
|
|
|
|
redok
|
|
04.01.2010 |
Heute aufgelesen: Vor fünfzig Jahren endete das Leben von Albert Camus bei einem Autounfall. Die Texte des französischen Schriftstellers und Philosophen sind Bestseller: dennoch dienten sie keiner politischen Bewegung als Leitidee, gegen Vereinnahmung sperren sie sich bis heute. In der Frankfurter Rundschau wird an den Intellektuellen erinnert, der sich der Unterwerfung unter das Schlechte verweigerte, das angeblich einem höheren Guten dienen soll. Der Mensch, der Einzelne ist "unberechenbar, zufällig, sinnlos" - seine Freiheit ist sowohl Maxime wie auch Zumutung. "Es ist die Abweichung vom Programm, aus der das Neue entsteht."
|