| Rechtsextremisten | |||
| "Schwarze Schar" mit rechtem Hintergrund |
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| redok | |
| 21.02.2010 | |
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Gägelow. Ein Motorradclub "Schwarze Schar", dessen Mitglieder sich zu ihrer "deutschen Herkunft" bekennen, hat in Nordwestmecklenburg ein Klubheim übernommen. Besitzer des Klubhauses ist seit wenigen Wochen ein Neonazi aus Wismar, der dort als Betreiber des "Totenkopf Versand" und des "Werwolf Shop" bekannt geworden war.
Bisher hatte in dem Klubhaus im Gewerbegebiet der Gemeinde Gägelow ein unverdächtiger Verein "Motor-Sport-Freunde Gägelow" seinen Sitz. Doch vor kurzem wurde das Gebäude verkauft, und die Motor-Sport-Freunde mussten ausziehen. Die Nachfolger geben dagegen ein anderes Bild ab: Der "Schwarze Schar MC Wismar" lässt seine Mitglieder zur "deutschen Herkunft" bekennen und leitet nach eigenen Angaben seinen Namen von einem Freikorps ab, das in der Zeit der Napoleonischen Kriege gekämpft habe. Diese Erklärung wird auf der Webseite des Klubs mit einigen Sätzen garniert, die allerdings aus dem Internet-Lexikon
Angesichts der etwas weit hergeholten Namensgebung wird bereits
Schlaffer hatte in Wismar mehrere gewerbliche Neonazi-Projekte betrieben, unter anderem den
Die Gewalttätigkeit und Brutalität der Szene um den "Werwolf Shop" wurde auch bei einem Ob Schlaffers neuer Start als "Schwarze Schar"-Führer von ähnlichen Erscheinungen begleitet sein wird, bleibt abzuwarten. Bisher war der Klub, der sich nach eigenen Angaben am 1. Dezember 2008 gegründet hatte, noch nicht durch eigene gewalttätige Aktivitäten aufgefallen. Dennoch hat das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern den Verein im Auge. Den Lübecker Nachrichten teilte das Ministerium mit: "Die Aktivitäten des Motorradclubs Schwarze Schar sind den Sicherheitsbehörden bekannt. Ihm gehören auch Personen an, die der rechtsextremistischen Szene zuzurechnen sind. Die Intention des Clubs ist noch unklar."
In der rechtsextremen Szene ist Schlaffer schon seit einiger Zeit umstritten; vorgeworfen wurde ihm verschiedentlich Geschäftemacherei mit der rechten Sache. Im - allerdings moderierten - Internet-Gästebuch der "Schwarzen Schar" finden sich derzeit keine eindeutigen Verbindungen zur rechtsextremen Szene, dafür aber ein freundlicher Gruß von regionalen "Bandidos". Damit könnte freilich Ärger etwas anderer Art vorprogrammiert sein, denn die " |