| Antisemitismus / Europa | |||
| "Seltsame" Forderung: "Hitler wach auf" |
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| Karl Pfeifer | |||
| 10.06.2010 | |||
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Wien. Wenn Neonazis mit der Forderung "Hitler wach auf" durch Wien marschieren würden, dann würde die Wiener linksliberale Wochenzeitung Falter dies mit Sicherheit beanstanden, wenn die Polizei nicht intervenieren würde. Ganz andere Maßstäbe gelten für den Falter aber, wenn "Aktivisten", die hinter türkischen und palästinensischen Fahnen aufmarschieren, die Forderung "Hitler wach auf" stellen. Da wird diese lediglich als "seltsam" qualifiziert. Offensichtlich sollen in so einem Fall die österreichischen Gesetze keine Geltung haben.
Das darf uns nicht wundern, denn in Wien äußerten sich SPÖ Mandatare so: "Beschluss- (Resolutions-) Antrag
Wenn man dann den SPÖ-Abg. Omar al Rawi bei einer Demonstration sieht, bei der Israel als Kindermörder angeprangert und der Davidstern mit einem Hakenkreuz gleichgesetzt wird, dann ist das eine vollständig neue Interpretation der alten sozialdemokratischen Forderung nach internationaler Solidarität. Diese scheint Omar al Rawi lediglich für die Terrororganisation Hamas zu empfinden, deren Charta auch folgendes beinhaltet: Artikel 7 Die Hamas hat sich geweigert, die Hilfsgüter, die von Israel kontrolliert worden sind, über den Landweg anzunehmen. Aus den Reden und den mitgetragenen Transparenten geht eindeutig die Sympathie mit Hamas hervor. Da sich an dieser Demonstration Omar al Rawi beteiligt hat, sollte die SPÖ Wien bekannt geben, ob sie diese Unterstützung für eine Terrororganisation billigt. |
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