| NPD | |||
| Rechtsextremisten sprengen Schülerdiskussion |
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| ir | |
| 15.01.2004 | |
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Buxtehude. Führende Nazi-Kader kamen am 12. Januar zu einer Veranstaltung der Volkshochschule Buxtehude, um dort eine Veranstaltung zu stören. Darunter wurden Adolf Dammann aus Neukloster, stellvertretender Landesvorsitzender der NPD, und der Hamburger Reinhold Oberlercher, Chefideologe des Deutschen Kolleg, ausgemacht.
Die Volkshochschule veranstaltete eine Podiumsdiskussion zum Thema "Neofaschismus - eine Gefahr für die Gesellschaft?", an der überwiegend Schüler teilnahmen. Auf dem Podium saßen die Berliner Journalistin Andrea Röpke, VHS-Leiter Wolf Rosenzweig und die Bundesvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), Cornelia Kehrt, berichtete die Lokalzeitung Buxtehuder Tageblatt. Die Organisatoren, Schüler und Schülerinnen der Halepaghen-Schule, lösten die Veranstaltung unter anderem aus Sicherheitsgründen auf. Die 25 teilweise kahlrasierten und aggressiven Neonazis unter Führung des hochrangigen NPD-Funktionärs Adolf Dammann hatten keinen Hehl aus ihrer Absicht gemacht, in der VHS rechtsextremistische Tiraden zu verbreiten. Die Veranstaltung war Teil des Rahmenprogramms der Wanderausstellung "Neofaschismus in der Bundesrepublik". Adolf Dammann ist Eigentümer eines von NPD und Jungen Nationaldemokraten genutzten Schulungszentrums in Bargstedt. In Buxtehude verteilten die Nazis Flugblätter mit Tiraden gegen die Ausstellung und Demokraten.
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