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NPD / Immobilien
Keine Braun-Kohle für die Mühle PDF Drucken E-Mail
redok   
29.09.2006
Mainz. Der bayerische NPD-Funktionär Uwe Meenen hat den Kaufvertrag für einen Gasthof in Kirchheim (Rheinland-Pfalz) rückgängig gemacht. Das bestätigte gestern Staatssekretär Roger Lewentz im Innenausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags. Offenbar fehlte der NPD die im Kaufvertrag vereinbarte Summe von 790.000 Euro.

"Das Objekt ist derzeit noch angemietet, aber größere Aktivitäten sind nicht zu beobachten", sagte Lewentz. "Man wollte die Gemeinde zur Ausübung des Vorkaufsrechts nötigen", so der Innen-Staatssekretär.

Lewentz hatte bei Gesprächen mit betroffenen kommunalen Verwaltungen und Gremien davon abgeraten, vom Vorkaufsrecht der Gemeinde für die "Alte Leininger Mühle" Gebrauch zu machen. Diese Empfehlung hatte das Ministerium mit Erkenntnissen des Verfassungsschutzes über die Finanzlage der NPD begründet. Auf Nachfrage eines CDU- Landtagsabgeordneten sagte Lewentz, dem Ministerium seien keine anderen Immobilienpläne der Partei in Rheinland-Pfalz bekannt.