| Holocaustleugner | |||
| Eine Rechtsanwältin und die "Interessen der Judenheit" |
|
|
|
| redok | |
| 06.10.2005 | |
|
Ebersberg. Sylvia Stolz aus dem bayerischen Ebersberg macht offenbar Karriere als Rechtsanwältin der Holocaustleugner-Szene.
Wie einem Schreiben Horst Mahlers zu entnehmen ist, hat Stolz die
Verteidigung des Remscheider Geschichtsrevisionisten Ernst Günter
Kögel, der bereits 1990 wegen der Leugnung des Holocaust und 1992 wegen
Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, übernommen.
Dabei soll laut Mahler das neue Buch des Holocaustleugners Germar
Rudolf ("Vorlesungen über den Holocaust") in vollem Umfang Bestandteil
der Verteidigung sein, ebenso Mahlers "Beweisantrag aus dem Berliner
Judaismus-Prozeß 2004" mit ca. 490 Seiten.
Dazu
führte die Verteidigerin von Dr. Hennig, die Rechtsanwältin Sylvia
Stolz, in einer von ihr verlesenen mutigen Stellungnahme u.a. aus.:
"Daß es sich hier um einen gedanklichen Zirkel handelt, liegt auf der
Hand. Daß dieser in die Entscheidung [...] Eingang gefunden hat, ist
eigentlich nur aus einer Fehlleitung des Denkens heraus erklärbar. Eine
solche scheint stets dann zu wirken, wenn Interessen der Judenheit in
irgendeiner Art und Weise berührt sind. Wir alle befinden uns im
Wirkungsfeld dieser Denkverbote. Ich erachte es für die grundlegende
Pflicht jedes Richters, sich daraus zu befreien und sich auf den Weg
der Wahrheitssuche zu begeben."
Außerdem ist Sylvia Stolz neben Jürgen Rieger auch Verteidigerin von Ernst Zündel, wie einem Schreiben von Zündel an seine Ehefrau Ingrid Rimland zu entnehmen war. Einen "Ausblick auf den Zündel-Prozeß und die Bedeutung der 'Vorlesungen über den Holocaust' von Germar Rudolf" hatte Rechtsanwältin Stolz bereits gemeinsam mit Horst Mahler auf dem Mahler-Seminar "Denkschule III" vom 23.-25.09.05 im Collegium Humanum in Vlotho gegeben. |