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Rechtsextremisten
Deutschland als Heuschreckenopfer PDF Drucken E-Mail
redok   
10.11.2005
Köln. Alfred Mechtersheimer, der Gründer der Deutschland-Bewegung aus Starnberg (Bayern), hat am 8. November 2005 einen "Fachvortrag der Fraktion pro Köln" im Kölner Rathaus gehalten. Sein Thema: "Globalisierungsopfer Deutschland – Zuwanderung und Ausverkauf".

Mechtersheimer, der einen weiten Weg von den Grünen zur radikal rechten "Deutschland-Bewegung" hinter sich gebracht hat, sagte laut einer Mitteilung der rechtsextremen Vereinigung "pro Köln", die "katastrophalen Folgen der Globalisierung" seien "Masseneinwanderung nach Deutschland und in andere europäische Staaten" und "die völlige Öffnung der Finanzmärkte" für "ausländisches Kapital". Darunter seien oft auch sogenannte "Heuschrecken", die die erworbenen Unternehmen rücksichtslos ausschlachteten. Um dies einzuschränken, wäre eine Stärkung des Nationalstaates von Nöten.

Rechtsanwalt Markus Beisicht, Vorsitzender von "pro Köln", stellte in der anschließenden Diskussion klar, dass man auch auf kommunaler Ebene auf solche Entwicklungen aufmerksam machen müsse, die Bürger würden "patriotische, sachgerechte Politik" durchaus honorieren. Die "Bürgerbewegung Pro Köln" verfügt über fünf Sitze im Kölner Stadtparlament und war erst kürzlich mit dem Versuch gescheitert, sich aus der Rubrik Rechtsextremismus des NRW-Verfassungsschutzes streichen zu lassen. Agitationsthemen sind unter anderem der geplante Kölner Moscheebau und ein "Medienmonopolismus" des Pressehauses DuMont.