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15 Artikel gefunden
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Wir haben es von Leuten, die man ruhig als Zuschauer qualifizieren kann, bis zum Überdruss gehört: "Davon habe ich nichts gewusst", "Das habe ich erst nach dem Krieg erfahren". In unserem Nachbarland Ungarn wird keiner sagen können, "das habe ich nicht gewusst", denn über diese Schande berichtete die seriöse Tageszeitung "Népszabadság" am 24. Februar 2010 unter dem Titel "Das Haus in Tatárszentgyörgy, das man nicht wieder erbauen kann".
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Die FPÖ will ihre Verbindung mit der ungarischen Jobbik Partei "vertiefen".
Es ist nur eine kleine Notiz in der Freiheitlichen Neuen Freien Zeitung vom 21. Januar - Parteichef-Chef Heinz Christian Strache, habe eine Delegation der ungarischen Jobbik-Partei in Wien empfangen. Man wolle die "Zusammenarbeit vertiefen" und "weitere Tätigkeiten besprechen".
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Wer das Schicksal seiner Nation, die Politik oder die Kunst ernst nimmt, der kann, wenn er den Ausdruck "Zigeuner" hört, nur an ein Wort denken: Solidarität. Es gibt keinen anderen Weg. Anlässlich der Eröffnung des I. europäischen ungarischen Zigeuner-Filmfestivals sprach gestern Kanzleramtsminister Csaba Molnár über dieses Thema.
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Zweibrücken. Das Landgericht Zweibrücken bestätigte heute ein erstinstanzliches Urteil wegen Volksverhetzung gegen den Fraktionsvorsitzenden der Republikaner (REP) im Stadtrat von Pirmasens (Rheinland-Pfalz), Andreas Burkhardt. Der REP-Funktionär hatte in einer öffentlichen Sitzung eine Flüchtlingsfamilie aus dem Kosovo als "Zigeunerfamilie" und "Sippschaft" bezeichnet und von "parasitären Verhalten" gesprochen.
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Pirmasens. Der Fraktionschef der Republikaner (REP) im Pirmasenser Stadtrat, Andreas Burkhardt, ist wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt worden - damit wäre der Kommunalpolitiker vorbestraft. Burkhardt hatte in einer öffentlichen Sitzung eine Flüchtlingsfamilie aus dem Kosovo als "Zigeunerfamilie" und "Sippschaft" bezeichnet. Zudem hatte er bei der Stadtverwaltung schriftlich nachgefragt, wie die Stadt in Zukunft mit "dem parasitären Verhalten bestimmter Gruppen" umzugehen gedenke.
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Prag. Gegen einen Anführer der tschechischen Neonazi-Gruppe "Narodni Odpor" (NO, Nationaler Widerstand) wird nach den Krawallen am Samstag Anklage erhoben. Die Prager Polizei bestätigte heute, dass Petr Kalinovský mit einer Gaspistole auf Gegendemonstranten geschossen hat. Am nächsten Samstag wollen Neonazis bereits wieder in Prag demonstrieren.
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Straßburg. Nicht einmal elf Monate hielt die gemeinsame Fraktion der Rechtsradikalen im Euro-Parlament. Die fünf Abgeordneten der "Groß-Rumänien Partei" treten aus der Fraktion aus, die damit zu klein wird und aufgelöst werden muss. Schuld sind rassistische Äußerungen über Rumänen von der italienischen neofaschistischen EU-Abgeordneten Alessandra Mussolini, der Enkelin des "Duce".
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Prag/Budapest. Die Gründung einer rechtsextremen paramilitärischen Truppe hat die tschechische "Nationalpartei" (Národní strana, NS) angekündigt. Die Rechtsaußen-Miliz soll nicht nur Parteiversammlungen schützen, sondern auch in Notlagen wie etwa Überflutungen eingesetzt werden, sagte die Parteivorsitzende Petra Edelmannova in Prag. In Ungarn stockte die rechtsextreme "Ungarische Garde" ihre Mitgliedschaft erheblich auf.
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Rom. Eine Gruppe von 30 bewaffneten Gewalttätern hat am Mittwoch Abend ein Camp von Roma und Sinti in der Nähe der italienischen Hauptstadt angegriffen. Die vermummten Männer waren nach Angaben der italienischen Polizei mit Ketten, Schlagstöcken, Steinen und Flaschen bewaffnet und schleuderten zwei Molotow-Cocktails auf das Lager.
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Köln. Die rechtsextreme "Bürgerbewegung Pro Köln e.V." fordert "vorbeugend" Rückführungs-Maßnahmen für rumänische Staatsangehörige, die im Kölner Stadtgebiet betteln. Dabei scheut sie sich nicht, Vorurteile über Zigeuner zu bedienen.
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Sofia. Der Ultranationalist und Antisemit
Wolen Siderow hat es in die Stichwahl ums bulgarische Präsidentenamt
geschafft. 21,5
Prozent der Wähler stimmten in dem Land, das in zwei Monaten der EU beitritt, am vergangenen Sonntag für Siderow. Dessen Partei Ataka ("Attacke") war
erst im Mai 2005 gegründet worden, schon im Juni gelang ihr mit 8,9
Prozent der Einzug ins bulgarische Parlament. Die rassistischen Hetzparolen der Ataka
richten sich vor allem gegen Roma, Juden und Türken.
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Potsdam. Der Zentralrat deutscher Sinti und Roma hat beim
UN-Komitee zur Beseitigung von Rassismus (CERD) in Genf Beschwerde
aufgrund von Entscheidungen der brandenburgischen Justiz eingelegt. Wie
der Zentralrat heute mitteilte, ist dies die erste Beschwerde gegen
Deutschland gemäß Artikel 14 der "Internationalen Konvention zur
Beseitigung von rassistischer Diskriminierung“.
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Brandenburg. Nicht strafbar ist nach Ansicht des
Oberlandesgerichts (OLG) Brandenburg die Hetze gegen Sinti und Roma,
die ein Polizist aus Fürth in einem Leserbrief von sich gegeben hatte.
Die Äußerungen seien zwar eine "Unverschämtheit", aber strafrechtlich
nicht relevant.
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Fürth. Das bayerische Innenministerium hat einen Fürther
Kriminalbeamten wegen eines antiziganistischen Leserbriefes in einer
Polizei-Zeitschrift versetzt.
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Zürich/Wien. Eine Schweizer und eine österreichische Zeitung
berichten über die bulgarischen Parlamentswahlen: Antiziganismus und
Sexismus sind offenbar die wichtigsten Themen.
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