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NPD
Abmahner und Antisemit PDF Drucken E-Mail
redok   
07.02.2007
Lübtheen. Keinen Spaß versteht der Fraktionsvorsitzende der NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, wenn es um satirische Darstellung seiner Person geht. Per Abmahnung ließ er eine Internet-Seite schließen, die unter seinem Namen erreichbar war und mit echten Zitaten des Hitler-Bewunderers aufwartete. In einem neuen Magazin ließ er antisemitische Tiraden vom Stapel.

Allerdings haben die Betreiber offenbar schnell reagiert und eine externer Linkneue Webseite geschaltet, auf der weiterhin eine "elektronische Postkarte" mit dem Konterfei des norddeutschen Neonazis verschickt werden kann. Ohne Abmahnung bleibt dagegen die von den gleichen Satire-Machern betriebene Webseite externer Linkwww.npd-haha.de, obwohl der "Leiter der NPD-Rechtsabteilung" Frank Schwerdt ultimativ verfügt hatte, dass Internet-Seiten, in denen "NPD" vorkommt, auch der NPD gehören müssen.

Pastörs wird von der heute erstmals erschienenen deutschen Ausgabe des Lifestyle-Magazins Vanity Fair mit Holocaust-leugnenden und antisemitischen externer LinkAussagen zitiert. Auf die Frage, ob es den Holocaust gegeben habe, sagte er, er sei nicht in der Lage, eine so komplizierte Frage mit ja oder nein zu beantworten. "Kein Techniker konnte mir bis heute erklären, wie das mit den Gaskammern technisch funktioniert hat", so Pastörs.

"Außerdem erpressen die Juden die Deutschen immer noch mit der 'Ausschwitzkeule'", ließ sich Pastörs weiter aus. Jüdische Gemeinden erhielten seiner Meinung nach viel zu viel Geld vom deutschen Steuerzahler.