| NPD / Neonazis / Immobilien | |||
| Geschenktes Fachwerkhaus für Rieger |
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| redok | |
| 07.03.2007 | |
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Rodenberg. Ein Zweifamilien-Fachwerkhaus hat der Hamburger Neonazi-Anwalt und NPD-Landesvorsitzende Jürgen Rieger seiner Immobiliensammlung hinzugefügt. Nach Angabe der 85-jährigen Eigentümerin hat sie ihm das Haus in Rodenberg (Kreis Schaumburg, Niedersachsen) geschenkt. Als rechtes Veranstaltungszentrum kommt das Haus nicht in Frage, meint die Polizei.
Die bisherige Besitzerin, die das Haus selbst bewohnt, ist für ihren rechtsextremen Hintergrund bekannt, berichten Schaumburger Lokalzeitungen. Mehrfach sei die Frau mit entsprechenden Äußerungen aufgefallen, unter anderem mit einschlägigen Briefen an die Gemeindeverwaltung. Rieger sei - so die Rechtsaußen-Seniorin - ein uralter Bekannter der Familie und berate sie seit längerer Zeit in Rechtsfragen. Nach Kenntnisstand der Gemeinde hat sich die Frau ein Wohnrecht in dem Haus gesichert, zu dem ein "großzügiges" Grundstück gehört. Gestern lagen der Lokalpresse aber offenbar noch widersprüchliche Angaben vor, ob das Haus tatsächlich verschenkt wurde oder ob eine finanzielle Vereinbarung getroffen worden ist. Nach eigener Aussage verfügt die Frau über mehrere Immobilien. Ein Vorkaufsrecht sei nicht in Frage gekommen, sagte Uwe Heilmann, Bürgermeister der Samtgemeinde Rodenberg, weil durch die Übernahme eines reinen Wohnhauses keine öffentlichen Belange berührt werden. Die Verwaltung habe das geprüft. Sollten jedoch Nutzungsänderungen geplant sein, müssten sie genehmigt werden.
Die Polizei geht laut den Berichten der Lokalpresse nicht von einer Nutzung als rechtem Treffpunkt aus. Dass Rieger mit seinen neonazistischen Organisationen jedoch durchaus Verwendung für Wohngebäude hat, zeigt der von ihm geleitete Verein "Mütterdank e.V.", der sich der Förderung kinderreicher deutscher
Familien mit der rechten Gesinnung verschrieben hat. Der Verein nutzt laut Informationen des |