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17 Artikel gefunden
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Beim "Reichsbürgergesetz" von 1935 hat sich der ex-linke "Querfrontler" Jürgen Elsässer die Idee für seine Vorstellung einer angemessenen Behandlung von Einwanderern geholt. Ausgangspunkt ist seine Klage über einen von "Globalisten" erzeugten "Völkerbrei" - den Ausdruck hat Elsässer von führenden Nazi-Funktionären wie Heinrich Himmler und Robert Ley übernommen.
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München. Wegen homophober Hetze in der Wahlwerbung hat das Landgericht München einen Vertreter der rechtsradikalen Wählerinitiative "Pro München" zu einer Geldstrafe von 2.100 Euro verurteilt.
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Berlin. Zum wiederholten Mal wurde das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen geschändet.
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Kassel. Die rechtsradikale Partei erbost sich über "Perverse" und setzt Schwule mit Pädophilen und Kinderschändern gleich, für die man die Todesstrafe fordert. Anlass ist ein Treffen der AG Queer der Linken in Kassel an diesem Wochenende.
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Budapest. In der ungarischen Hauptstadt ist es am gestrigen Samstag zu schweren Ausschreitungen rechtsextremistischer Gruppierungen gegen die CSD-Parade-Teilnehmer und die Polizei gekommen. Bereits in der Nacht zum Mittwoch war ein Homosexuellen-Lokal mit Brandbomben angegriffen worden.
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Prag/Budapest. Die gewalttätigen rechtsextremen Attacken am Wochenende gegen Paraden von Homosexuellen setzten sich in Ungarn mit einem Anschlag auf ein Lokal fort. In Tschechien ist das Verbot einer rechtsextremen Partei im Gespräch.
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Tschechien/Bulgarien. In Brno und Sofia wurden am heutigen Samstag Homosexuellen-Paraden von Rechtsradikalen angegriffen.
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Moskau. Vier rechtsextreme Organisationen haben in Moskau einen Pakt zur Zusammenarbeit geschlossen. Auf einer Gründungskonferenz mit dem Namen "Neuer politischer Nationalismus" erklärten sie mit dem "Pakt 8. Juni" die Gründung einer einheitlichen "russischen nationalen Bewegung" und auch die Absicht, zukünftig an Wahlen teilzunehmen.
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München. Die Stadt München hat Strafantrag wegen ehrverletzender Beleidigung gegen die rechtsradikale Wählergruppe "Bürgerbewegung Pro München" gestellt, weil diese gegen Homosexuelle hetzt. In ihrer Wahlkampfzeitung hat sie auf Seite 2 unter der Überschrift "Religion, Identität, Tradition" geschrieben: "Nicht länger sollen in der Öffentlichkeit provozierend auftretende Schwule, Perverse und Abartige als Vorbilder Kindern und Jugendlichen vorgehalten werden."
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Straßburg. Das Europaparlament hat eine Resolution verabschiedet, in der die Mitgliedstaaten aufgefordert werden, "politischen Parteien, die Gewalt und Terrorismus nicht verurteilen und die Menschenrechte und Grundfreiheiten nicht achten, öffentliche Gelder zu entziehen". Außerdem wird die EU-Kommission aufgefordert, "dafür Sorge zu tragen, dass Medien, die zur Verbreitung rassistischer, fremdenfeindlicher und homophober Ideen genutzt werden, keine finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union erhalten".
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Hamburg. Die erst am 12.September verlegten Stolpersteine vor dem ehemaligen Versorgungsheim Farmsen (heute Pflegezentrum Farmsen in der August-Krogmann-Straße 100) wurden mit den Worten "Sieg Heil" und "Juda raus" beschmiert. Die Steine erinnern an schwule Opfer des Nationalsozialismus.
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Budapest. Eine Budapester Radiostation hat zwei Angestellte fristlos entlassen, weil sie auf der Website des Senders einen offen schwulen Politiker in einer Fotomontage mit Rosa Winkel vor dem Konzentrationslager Auschwitz gezeigt hatten. Der sozialdemokratische Staatssekretär Gábor Szetey hatte erst vor kurzem sein Coming-out.
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Warschau. Der polnische Bildungsminister und Vize-Regierungschef Roman Giertych will "homosexuelle Propaganda" an Schulen verbieten. Das gab heute laut dpa Miroslaw Orzechowski, der Stellvertreter des Politikers der nationalkatholischen Partei Liga Polnischer Familien, in einer Pressekonferenz bekannt.
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Heidelberg. Der polnische Bildungsminister und Vize-Premier Roman Giertych sorgte beim informellen EU-Bildungsministerrat in Heidelberg für einen Eklat. Der Politiker der nationalkatholischen "Liga der polnischen Familien" (LPR) forderte ein europaweites Verbot von CSDs: "Homosexuelle Propaganda erreicht immer jüngere Kinder", so Giertych laut dpa.
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Hamburg. Ein 52-jähriger Hamburger wurde vom Amtsgericht Harburg wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 4.500 Euro verurteilt. Auslöser war ein Schild, das Manfred B. in der Heckscheibe seines Autos befestigt hatte: "Stoppt Tierversuche, nehmt Kinderschänder, Asylanten, Schwule", war darauf zu lesen.
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Rottal-Inn. Die NPD in Rottal-Inn hat die Gründung des schwul-lesbischen SPD-Arbeitskreises "Schwusos Niederbayern" in Passau kritisiert und Homosexualität dabei als "sexuelle Entartung" bezeichnet.
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Luzern. Die katholische Priesterbruderschaft St. Pius X. hat auf
dem diesjährigen Christopher-Street-Day "Pride05" gegen das Schweizer
Partnerschaftsgesetz demonstriert.
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