| Rechter Rand | |||
| Prominente Unterstützung für Kölner Anti-Moschee-Kampagne: Österreicher spricht |
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| redok | |
| 06.06.2007 | |
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Köln. Für ihre Kundgebung am 16. Juni gegen den Bau einer Moschee erwartet die rechtsextreme Gruppe "Pro Köln" einen prominenten Gast aus Österreich: Als Redner kündigte die Kölner Gruppe heute Heinz-Christian Strache an, den Bundesvorsitzenden der FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs).
Nach Angaben der Kölner Organisation will die FPÖ gleich eine mehrköpfige Delegation an den Rhein entsenden, zu der neben Strache auch der FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky und einige weitere Abgeordnete gehören. Die FPÖ will demnach vor ihrer Reise "das österreichische Außenministerium kontaktieren, das sich wiederum mit den Kölner Sicherheitsbehörden in Verbindung setzen" werde. Die FPÖ habe "intensiv" über die Unterstützung der rechten Kölner Anti-Moschee-Kampagne beraten und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass "dieser politische Kampf stellvertretend für die Islamisierungsproblematik in ganz Westeuropa" stehe, zitiert "Pro Köln" den Wiener FPÖ-Landesgeschäftsführer Hans-Jörg Jenewein. Strache gilt als politischer Ziehsohn von Jörg Haider, zu dem er aber seit einigen Jahren zunehmend auf Konfliktkurs ging. Insbesondere vertrat Strache eine deutlich stärker deutschnational geprägte Politik. Nachdem Haider im April 2005 mit allen damaligen Mitgliedern der österreichischen Bundesregierung aus der FPÖ ausgetreten war und das "Bündnis Zukunft Österreich" (BZÖ) gegründet hatte, war Strache zum FPÖ-Bundesparteiobmann (Vorsitzenden) gewählt worden. Bei den Nationalratswahlen im Oktober 2006 hatten FPÖ und BZÖ zusammen mehr als 15 Prozent der Wählerstimmen erreicht. Im Europa-Parlament gehört der FPÖ-Abgeordnete Andreas Mölzer der rechtsextremen Fraktion "Identität, Tradition, Souveränität" (ITS) an. In dieser Fraktion sind auch die Abgeordneten des belgischen "Vlaams Belang", der ebenfalls die Anti-Moschee-Kundgebung am 16. Juni unterstützt. |