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NPD / Vor Gericht
Geldstrafe für NPD-Landeschef PDF Drucken E-Mail
redok   
23.07.2007
Gießen. 900 Euro Geldstrafe muss der hessische NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll wegen Beamtenbeleidigung zahlen, entschied heute in einer Berufungsverhandlung das Landgericht Gießen und bestätigte damit ein Urteil des Amtsgerichts Friedberg. Wöll hatte im März 2006 am Rande einer NPD-Veranstaltung in Richtung mehrerer Polizeibeamter gerufen: "Die sind krank, die sind alle geisteskrank". Der Neonazi ist bereits zweimal wegen Körperverletzung zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Anfang August steht er schon wieder in Friedberg wegen Volksverhetzung vor Gericht, weil er als Kreistagsabgeordneter des Wetteraukreises während einer Sitzung das Vernichtungslager Auschwitz als "Stätte des so genannten nationalsozialistischen Terrors" bezeichnet hatte.