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NPD / Immobilien
Rechter Zugriff bei Zwangsversteigerung? PDF Drucken E-Mail
redok   
03.11.2007
Krefeld. Eine nordrheinische Parteizentrale wollen drei NPD-Kreisverbände in Krefeld aufbauen. In der nächsten Woche soll angeblich bei einer Zwangsversteigerung ein Haus gekauft werden.

Nach externer LinkInformationen eines Szenekenners sowie der Westdeutschen Zeitung wollen die Partei-Kreisverbände Krefeld, Mönchengladbach und Heinsberg zusammen ein Gebäude kaufen, das am 9. November versteigert wird. Das Mindestgebot soll bei 20.000 Euro liegen. Die NPD spricht nach Angaben der Lokalzeitung davon, einen "Nationalen Treffpunkt" in der Krefelder Lindenstraße 147 einzurichten. In einem rechten Szeneforum war laut dem Aachener Journalisten Michael Klarmann von einer "gut gefüllten Kriegskasse" der örtlichen NPD-Verbände die Rede.

In Krefeld hat die NPD im laufenden Jahr bisher drei Demonstrationen veranstaltet; eine vierte, die am vorigen Samstag stattfinden sollte, wurde von der Polizei verboten. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte das Verbot bestätigt; nach Ansicht der Polizei und des Gerichts verstößt das geplante Motto der Demo "Todesstrafe für Kinderschänder" gegen das Grundgesetz. "Das Motto wird durch das Versammlungsrecht nicht gedeckt und stellt einen Verstoß gegen Grundrechte dar", sagte ein Gerichtssprecher.