| NPD / Rechte Gewalt | |||
| Bombiger Praktikant |
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| redok | |
| 14.11.2007 | |
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Schwerin. Die NPD-Landtagsfraktion beschäftigt nach einem Bericht des NDR seit Oktober einen Praktikanten aus Thüringen, der unter anderem wegen Körperverletzung und wegen Beteiligung an einem Sprengstoffattentat auf einen Döner-Imbiss verurteilt ist. Patrick Wieschke soll in Schwerin mit seinem bis zu fünfmonatigen Praktikum offenbar auf seine Rolle als Spitzenfunktionär im Thüringer Landtagswahlkampf 2009 vorbereitet werden.
Im hinter verschlossenen Türen tagenden Ältestenrat des Landtages hat diese Tatsache am Vormittag für Empörung gesorgt, meldet NDR Info. Laut dem Sender gilt Wieschke in NPD-Kreisen als Spezialist für subversive
Wieschke war im August 2000 an einem Sprengstoffanschlag an der Eingangstür eines türkischen Imbisses in Eisenach als Anstifter beteiligt. Im Januar 2002 trat er von seiner Funktion als stellvertretender Landesvorsitzender der "Jungen Nationaldemokraten (JN) zurück und gab sein NPD-Parteibuch zurück. Im Mai 2002 wurde er in zweiter Instanz vom Landgericht Mühlhausenunter anderem wegen Anstiftung zur Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und einer Sachbeschädigung zu einer Haftstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten verurteilt; eine zweite Verurteilung durch das Amtsgericht Eisenach wegen Körperverletzung zu sieben Monaten Jugendhaft kam noch dazu. Nach seiner Haftentlassung im Mai 2004 fand er wieder Aufnahme in der NPD; seit Mitte 2006 ist Wieschke Landesgeschäftsführer der Partei. Auch die sächsische NPD-Landtagsfraktion kennt sich mit Bombenlegern als Mitarbeitern bestens aus. Der als "Parlamentarischer Berater" der Fraktion tätige Peter Naumann war 1988 wegen Herbeiführung eines Sprengstoffanschlages sowie wegen versuchter Gründung einer terroristischen Vereinigung und Verstoß gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. |