| NPD / Neonazis | |||
| Neonazis wollen wiederkommen |
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| redok | |
| 27.04.2008 | |
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Stolberg. Bei der mittlerweile dritten Neonazi-Demonstration in Stolberg innerhalb von drei Wochen marschierten am Samstag an die 500 Rechtsextreme durch die Stadt. Sprecher kündigten an, jedes Jahr wieder in der rheinischen Stadt zu demonstrieren.
Anlass des Aufmarsches war der Tod des 19-jährigen Kevin P., der von Neonazis umgehend zum Märtyrer stilisiert wurde. Bereits am Tag nach der Tötung hatten sich 160 Neonazis versammelt. Obwohl sich auch die Eltern des jungen Mannes gegen die Vereinnahmung ihres Sohnes gewehrt hatten, kamen am 12. April 800 Rechtsextreme zu einer Demonstration, die vor allem von "Freien Kameradschaften" organisiert worden war. Dabei waren 31 Teilnehmer wegen Vermummungsversuchen sowie Mitführen von gefährlichen Gegenständen und Waffen vorübergehend festgenommen worden. Am gestrigen Samstag folgten trotz bundesweiter Mobilisierung nur noch etwa 450 bis 500 Rechtsextremisten dem Aufruf zum von der NPD organisierten "Trauermarsch". Einige von ihnen wurden wie bereits bei der vorherigen Demonstration wegen "Mitführens unerlaubter Gegenstände" festgenommen. Neben dem NPD-Bundesvorsitzenden Udo Voigt sprach bei der Demo auch der Hamburger Neonazi Christian Worch, der ankündigte, nun jedes Jahr in Stolberg eine derartige Demonstration zu veranstalten. Rund 1.000 Gegendemonstranten protestierten gegen den rechten "Trauermarsch". |