| NPD / Neonazis / Braune Waren | |||
| Werbung mit KZ-Szene |
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| redok | |||
| 28.12.2008 | |||
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Fretterode. Mit einer KZ-Szene wirbt NPD-Bundesvorstandsmitglied Thorsten Heise für seinen Neonazi-Versandhandel. Inmitten von Wachtürmen und Stacheldrahtzäunen lässt Heise ausgemergelte Häftlinge Pakete seines "WB-Versand" schleppen.
Unter der Überschrift "Wir lassen noch in Deutschland produzieren!" zeigt das Aufkleber-Motiv einen stiernackigen Skinhead in Aufseher-Pose. Der in Übergröße dargestellte KZ-Wachmann - offenbar als Identifikationsfigur für Heises Kundschaft platziert - dominiert eine Reihe von KZ-Häftlingen, die dem Skinhead-KZ-Mann nicht einmal bis zum Gürtel reichen und in geduckter Haltung Pakete mit den Aufschriften "Nazi-CDs" und "WB-Versand" schleppen müssen. Umrahmt wird die gezeichnete neonazistische Phantasie von typischen KZ-Wachtürmen und Stacheldrahtzäunen.
Die Häftlinge müssen in Heises Zukunftsvision Abzeichen mit den Initialen seines WB-Versandes ("Witwe Bolte") tragen. Während einer der hohläugigen Häftlinge durch seine Frisur offenbar als Punker dargestellt werden soll, entspricht ein zweiter den gängigen antisemitischen Klischees. Heise ist zehnfach vorbestraft, vor allem wegen Volksverhetzung. Bei einer Durchsuchung seiner Geschäftsräume in Fretterode (Thüringen) waren im Oktober 2007 auch Waffen gefunden worden. Als Parteivorstands-Mitglied der NPD ist er dort für die "Verbindung zu freien Kräften" zuständig. |
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