| Europa / Neonazis | |||
| Das bessere Ungarn - Wie sich Menschen in Budapest gegen den Rechtsruck wehren |
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| redok | |
| 18.02.2010 | |
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Die Nachrichten, die uns zuletzt aus Ungarn erreichten, klingen alarmierend: Das Land leidet besonders unter der Finanzkrise, es herrscht hohe Arbeitslosigkeit. Neonazis, Antisemiten und Revisionisten agieren in Ungarn viel freier als in der Bundesrepublik Deutschland, weshalb das Land zum Wallfahrtsort für deutsche Rechtsextremisten geworden ist.
Ein Reisebericht von Thies Marsen - Samstag, 20. Februar 2010, 19.05 Uhr im Zündfunk auf Bayern2 Juden und Roma werden in Ungarn inzwischen offen angefeindet, insbesondere die Roma sind Zielscheibe gewalttätiger Angriffe. Jobbik ist die rechtsextreme Partei, die bei den Wahlen zum Europaparlament bereits erfolgreich abschnitt und die sich auch für die ungarischen Parlamentswahlen im April große Chancen ausrechnet. Jobbik bedeutet soviel wie "Bewegung für ein besseres Ungarn". Doch es gibt Menschen, die sich dem rechten Trend entgegenstellen, die sich engagieren für Gleichberechtigung und Integration von Minderheiten und für ein Klima des Miteinanders und der Toleranz, Menschen, die für ihre Version eines besseren Ungarns einstehen. Der Zündfunk hat sie in Budapest getroffen und zieht eine Bilanz. Denn schon einmal, 2001, besuchte der Autor die Donau-Metropole, als Ungarn kurz vor der Aufnahme in die EU stand. Damals herrschte bei den Menschen eine Mischung aus Skepsis und Hoffnung vor. Heute, fast 9 Jahre später, scheinen eher Gefühle wie Angst und Hass alltäglich.
Ein Reisebericht aus einem Land am Scheideweg. Bayern 2, Zündfunk, Samstag, 20.2.2010, 19.05 Uhr |